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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

meine Kritik betrifft den Artikel „Neuzeitliche Goldsucher plündern historische Gräber“, welcher u.a. im Internetangebot Ihrer Zeitschrift zu finden war.

Ihr o.g. Beitrag kann nur in weiten Teilen, dabei in fast allen wesentlichen Kernaussagen, als unwahr bezeichnet werden. Er verletzt jegliche Regel journalistischer Sorgfaltspflicht.

Sie schrieben:

Wiesbaden. Der technische Fortschritt macht Grabräubern das Leben leicht. Metallsonden, die als Minensuchgeräte entwickelt wurden, sind in den letzten Jahren immer besser und billiger geworden.

Die von Ihnen angesprochenen Metallsonden wurden nicht als Minensuchgeräte entwickelt. Viele Features heutiger Sonden sind bei der Minensuche nicht nur nutzlos, sondern mitunter schädlich. Es ist sinnlos, bei der Minensuche z.B. eine Metallunterscheidung zu verwenden. Die heute im Hobbybereich benutzten Sonden sind so konzipiert, das sie auch kleinste Metallteile anzeigen. Auch das ist im Munitionsbergungsdienst eher unerwünscht. In dieser Richtung wurden die Geräte sehr wohl verbessert. Aber Sonden sind keine Massenware. Jede Qualitätsverbesserung schlägt sich auch im Preis nieder. Während ein Minensuchgerät für 300 DM zu erhalten ist, sind für einen guten Metalldetektor durchaus 2000 DM und mehr fällig.

Mit Ihrer Aussage suggerieren Sie weiter, jeder Benutzer einer Sonde wäre ein Raubgräber/ Grabräuber. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, das eine solche Sonde ein Werkzeug für vielfältige Anwendungen ist und keinesfalls nur zur militärischen Metallortung oder zum Raubgraben eingesetzt wird. Dementsprechend ist die Sonde weder gut noch schlecht noch ein verbotener Gegenstand.
Es gibt vielfältige Einsatzmöglichkeiten eines Metalldetektors im Hobbybereich. Diese reichen von der Absuche von Stränden im Herbst nach verlorenen Wertgegenständen (welche dann anschließend im Fundbüro abgegeben werden) über die Gelegenheitssuche z.B. um Aussichtspunkte (Auffinden von in jüngerer Vergangenheit verlorener Gegenstände) bis hin zu Spezialanwendungen wie archäologische Suche in gestörten Bereichen, Suche nach Militaria und etlichen anderen. Wie allein an dieser Aufzählung zu ersehen ist, ist die archäologische Suche nur ein Bestandteil von vielen möglichen Anwendungen. Und selbst diese ist keineswegs beschränkt auf das Umgraben von Ringwällen oder Hügelgräbern. Jedem Sondengänger, auch aus anderen Bereichen, ist klar, das solcherlei Tun einen klaren Gesetzesverstoß darstellt. Es gibt genügend andere Tätigkeitsfelder, auch im archäologischen Bereich, die mithelfen, Kulturdenkmale zu retten anstatt zu zerstören. Jede Münze, die vor der Zerstörung durch die Landwirtschaft gerettet wird, ist ein Mosaikstein zu weiterem Wissen. Unbestritten gibt es auch unter Sondengängern schwarze Schafe. Diese sind jedoch klar in der Minderheit, wie nicht nur diversen Foren im Internet, sondern auch der Praxis zu entnehmen ist.

Durch mangelnde Recherche und nicht vorhandenes Grundlagenwissen erwecken Sie in Ihrem Beitrag den Eindruck, jeder Sondengänger würde rechtswidrig handeln und schon der Kauf einer Sonde sei Vorbereitung zum Rechtsbruch. Diese Grundaussage ist offensichtlich falsch.

Diesen elektronischen Fortschritt machen sich zunehmend angebliche Heimat- oder Geschichtsvereine zu eigen, die sich in Wahrheit keineswegs der Erhaltung heimischen Kulturguts verschrieben haben, sondern der illegalen Schatzsuche.

Auch diese Aussage ist in mehreren Punkten schlicht falsch. Schatzsuche allgemein ist in Deutschland nicht illegal. Strafrechtliche Bestimmungen und die Denkmalschutzgesetze der Länder klären eindeutig, was verboten ist. Darüber hinaus sollte jeder mit seinen moralischen Ansprüchen vergleichen, was er – obwohl erlaubt – noch tut und was er bleiben lässt. Aus den bestehenden rechtlichen Regelungen geht auch in Hessen eindeutig hervor, das beispielsweise die Suche nach Wertgegenständen, die im Verlaufe der Kriegswirren unseres Jahrhunderts versteckt wurden, keine Genehmigung durch die Denkmalschutzbehörden erfordert. Erforderlich ist eine Genehmigung des jeweiligen Grundstückseigentümers und natürlich sind Funde den zuständigen Stellen unverzüglich zu melden und abzugeben. Wer das nicht tut, begeht eine Fundunterschlagung – immerhin eine Straftat.
Es mag sicher zutreffen, das sich einige LDA und einzelne Archäologen andere gesetzliche Grundlagen wünschen. Nur zählt in Deutschland nicht der Wunsch einer einzelnen Gruppe, sondern die gesetzliche Regelung. Ich persönlich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, einige Institutionen und Personen wenden Gesetze nach Gutdünken an und deuten übertragene Pflichten nach Tagesform. Ich werde darauf noch zurückkommen.

Die Gruppierungen zweckentfremden die Sonden, die zur Minensuche gedacht sind und überall frei verkauft werden dürfen, um historische Gräber zu plündern, berichtet Guntram Schwitalla, Bezirksarchäologe beim Hessischen Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden, das für die Kreise Gießen, Wetterau und Main- Kinzig zuständig ist.
Sie gingen Ringwälle und Grabhügel, die in normalen topographischen Karten oder in speziellen archäologischen Fachpublikationen verzeichnet sind, systematisch ab, um keltische Gold- und Silbermünzen aus der Eisenzeit aufzuspüren.

Auch mit der Wiederholung wird der Wahrheitsgehalt nicht höher: Diese Sonden sind speziell für die Suche nach dergleichen Münzen und anderen kleinen Metallteilen, welche sich dicht unter der Erdoberfläche befinden, entwickelt worden.
Bei den beschriebenen Verhaltensweisen handelt es sich ohne Zweifel um strafrechtliches Tun. Zum Thema Owi siehe weiter unten.

Die Beute werde dann, zum Beispiel unter dem Vorwand "die Münzen habe ich von meinem Opa geerbt", an Antiquariate oder Sammler verkauft.

Wenn der Fund ordnungsgemäß gemeldet wurde (und natürlich nicht aus dem Ringwall stammt, sondern z.B. auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche gefunden wurde) und kein staatliches Interesse besteht (Seltenheit, wissenschaftlicher Beweis etc.) spricht auch nichts dagegen, ihn zu verkaufen oder zu tauschen.

Im Main-Kinzig-Kreis sind erst kürzlich fünf Hügelgräber mutwillig zerstört worden. Überregional arbeitende Schatzsucher wurden bei ihren Grabungen in Langenselbold, Gründau und Gelnhausen beobachtet und zur Anzeige gebracht. Es habe auf einen konkreten Tipp hin sogar auch eine Wohnungsdurchsuchung gegeben - allerdings ohne Erfolg, bedauert der Denkmalpfleger.
Generell sei die Verfolgung der Täter nicht sehr abschreckend, denn die Plündereien seinen rechtlich nur eine Ordnungswidrigkeit, keine Straftat. Die Bußgelder fallen daher laut Schwitalla meist sehr niedrig aus. Oft gehe es nur um ein paar Hundert Mark, denn es sei schwierig, den Richtern den geldwerten Verlust für das Land Hessen vorzurechnen. Alarmierend sei vielmehr der ideelle Schaden für die Landesgeschichte, der sei aber nicht ohne weiteres messbar.

Archäologie ist nicht mein Fachgebiet, aber u.a. Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht. Das bringt mein Beruf mit sich. Was Sie hier schreiben, ist von vorn bis hinten schlicht unwahr und obendrein auch nicht logisch. Zuerst einmal sprechen alle Leistungswerte der von archäologisch interessierten Sondengängern benutzen Geräten gegen eine solche Anwendung. Eine systematische und gleichzeitig erfolgreiche Absuche von Ringwällen und Grabhügeln mit herkömmlichen Sonden ist völlig sinnlos. Die Tiefenleistung liegt weit unter den erforderlichen Werten. Geräte der 2000 DM- Klasse, die nach dem Schwebungsverfahren arbeiten, erfassen eine einzelne Münze bis in ca. 20 cm Tiefe. Kompaktere Metallgegenstände werden bis in ca. 50 bis 70 cm Tiefe erfasst. In 1,20 m Tiefe erfassen Sie mit einer Schwebungssonde nicht einmal mehr ein Autowrack. Sogenannte PI- Geräte erlauben höhere Suchtiefen, bieten dafür aber keine Metallunterscheidung und zeigen einzelne kleinere Metallteile (Münzen) nicht an. Sie sind bei normalen Sondengängern nicht im Einsatz, da sie zur Ausübung des Hobbys schlicht unbrauchbar sind. Sie werden nur eingesetzt im Bereich der Schatzsuche und der Suche nach größeren Militaria. Das trifft auch auf hier nicht genannte Geräte zu (Magnetometer, Fluxgate, Bodenradar, EMFAD usw.). Wenn es also offensichtlich so ist, das mit Geräten, die der normale Sondengänger benutzt, auf Grund viel zu geringer Suchtiefen eine Absuche von Ringwällen und Grabhügeln nicht möglich ist, bleibt doch nur eine einzige mögliche Schlußfolgerung: Wer mit einem anderen Gerät als einer Schwebungssonde auf einem nicht in einer Karte eingezeichneten Kulturdenkmal angetroffen wird, handelt unbedingt vorsätzlich und gehört bestraft. Wer auf einem verzeichneten Kulturdenkmal mit irgendeinem Gerät angetroffen wird, gehört ebenfalls bestraft, denn er handelt mindestens bedingt vorsätzlich – schließlich hatte er die Möglichkeit, sich an Hand der amtlichen topografischen Karte zu informieren.
Schon aus diesen Darlegungen ergibt sich, welchem Personenkreis Vorsatz bei der Suche auf öffentlich ausgewiesenen archäologischen Denkmalen nachzuweisen ist. Es stellt sich mir die Frage, ob Herr Schwitalla denn weiß, wer zuständige Behörde für die Verfolgung der festgestellten Ordnungswidrigkeit ist? Ein Gericht ist es in erster Instanz wohl kaum. Auch das hessische Denkmalschutzgesetz läßt genau dieser zuständigen Behörde einen sehr großen Ermessensspielraum bei der Festlegung des Bußgeldes. Der materielle Wert der Gegenstände, die der Betroffene an sich genommen hat, spielt bei der Festlegung des Bußgeldes selbst nur eine absolut untergeordnete Rolle. Eine Ausrichtung von Bußgeldern an materiellen Werten/ Schäden widerspricht darüber hinaus dem Grundgedanken des Ordnungswidrigkeitenrechts. Auch der Begriff der Verhältnismäßigkeit orientiert sich an der Gesamtauswirkung der vorwerfbaren Handlung. Herrn Schwitallas Äußerung ist in keinem Punkt nachzuvollziehen und von sehr wenig Rechtswissen gekennzeichnet. Der normale, rechtssichere und auch logische Werdegang eines derartigen Verfahrens kann doch nur folgender sein: Auf einer als Kulturdenkmal offiziell ausgewiesenen (Kennzeichnung in der amtlichen Topokarte) Fläche werden Menschen mit einer Sonde und Grabungswerkzeug angetroffen. Damit besteht der Verdacht, das sie zumindest eine Ordnungswidrigkeit begangen haben. Grundlage des Erfolges des gesamten nachfolgenden Verfahrens ist die ordnungsgemäße Feststellung von Personalien und Beweismitteln. Es reicht eben nicht aus, im Flugblatt den Bürger aufzurufen, die Autokennzeichen zu notieren. Um das Verfahren erfolgreich betreiben zu können ist es unerläßlich, die erforderlichen Daten durch Personen aufnehmen zu lassen, die auch hoheitliche Rechte wahrnehmen können. Mit den so gewonnenen Angaben und Beweismitteln wird die Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und der zuständigen Behörde zugesandt. Das kann entweder das entsprechende Landratsamt oder das LDA sein. Die dortige Bußgeldstelle wird dem Betroffenen einen Anhörungsbogen zusenden. Wurde bis zu diesem Zeitpunkt rechtmäßig und ansonsten fachlich sauber gearbeitet, können auch keine Probleme mehr auftreten. Die zuständige Behörde sendet dem Betroffenen nach erfolgter Anhörung den Bußgeldbescheid zu und legt auch die Höhe des Bußgeldes fest. Herr Schwitalla hat also zumindest indirekten Einfluß auf die Höhe des Bußgeldes. Dem Betroffenen steht ein Widerspruchsrecht auf den Bescheid zu. Wird der Widerspruch von der Behörde abgelehnt, bleibt dem Betroffenen nur die Klage vor dem Verwaltungsgericht und auch dort nur gegen die Höhe des Bußgeldbescheides.
Wogegen, Herr Schwitalla, soll der Betroffene denn bitteschön vorm Verwaltungsgericht klagen, wenn ihm schon im Bußgeldbescheid gesagt wurde: „Sie wurden am... um... im Geländestück xyz bei Grabungsarbeiten angetroffen. Dieses Geländestück ist in den amtlichen Topokarten als Kulturdenkmal ausgewiesen. Neben dem zur Grabung benutzten Spaten führten Sie ein Magnetometer der Marke A mit sich. Zeugen: PM Müller; PM Meier. Sachbeweis: Fotodokumentation. Das Magnetometer wurde nach PolG sichergestellt (oder nach OwiG sichergestellt bzw. eingezogen)....“ Unter diesen Umständen braucht keiner mehr zu klagen, er wird vor keinem Gericht keines Bundeslandes auch nur ein bisschen Recht bekommen. Ich glaube aber zu ahnen, wo die Kernprobleme zu suchen sind: Mangelnde Umsetzung der an das LDA gestellten Aufgabe, ungenügendes Rechtswissen, lückenhaftes Rechtsempfinden und fehlender Weitblick der Verantwortlichen dort. Sicher harte, aber belegbare Vorwürfe. Die Hauptaufgabe des Gesetzgebers an das LDA besteht unstrittig im Schutz des Denkmals. Versetzen wir uns nun in die Lage von Herrn Schwitalla. Er besitzt Informationen darüber, das eine überregionale Tätergruppe Hügelgräber zerstört. Er weiß, im Main- Kinzig- Kreis hat er mindestens 5 davon zu betreuen. Am ersten Hügelgrab treten Zerstörungen auf. Welche Maßnahmen ergreife ich als Verantwortlicher? Mir fällt auf Anhieb ein ganzes Maßnahmepaket ein. Wenn Herr Schwitalla behauptet, es gibt ganze Vereine und Gruppierungen, die sich dem Raubgraben verschrieben haben, werden diese Informationen ja nicht aus dem Nirwana kommen. Es gibt also Anfangshinweise, z.B. auf Herkunft, Vorgehensweise, Tatzeiten, Gruppengrößen, bevorzugte Lage der Objekte... Und dann muß ich organisieren. Polizeireviere des betreffenden Gebietes anfahren, Jäger, Förster, Jagdpächter anschreiben, ehrenamtliche Denkmalschützer einbeziehen, mit Bauern reden, eigene Kontrollfahrten durchführen.... Nur so ist der Schutz des Denkmals gewährleistet und die Aufgabe zu erfüllen. Wenn Informationen nur dadurch gewonnen werden, das irgendein Anwohner ein Kennzeichen notiert, keine Personalien festgestellt werden, keine weiteren Daten gewonnen werden, keine weiteren Ermittlungen geführt werden, dann muß die Ordnungswidrigkeitenanzeige zwangsläufig ins Leere laufen und vor Verwaltungsgerichten enden.
Im übrigen widerspricht Herr Schwitalla sich selbst, wenn er einerseits beklagt, es stünden nur Owi- rechtliche Mittel zur Verfügung und andererseits eine Hausdurchsuchung erwähnt. Das ist eine strafprozessuale Maßnahme mit Richtervorbehalt und einem diesbezüglichen hohen Schwellenwert. Sie ist im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens nicht zulässig. Offensichtlich gibt es eben doch strafrechtliche Möglichkeiten, um gegen Raubgräber vorzugehen.


Als Anlass für ihre Aktivitäten mit Minensuchgeräten geben die dubiosen Vereine, die eigene Seiten im Internet gestalten, nach Schwitallas Erfahrung meist vor, nach Munitionsresten zu suchen. Tatsächlich hätten sie es aber gezielt auf Schätze aus alten Gräbern abgesehen. Würden sie dies aber offiziell zugeben, bräuchten sie eine Nachforschungsgenehmigung des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege, die ihnen nicht erteilt würde.

Auch diese Aussage ist in wesentlichen Teilen nicht zutreffend. Zum einen gibt es keinen mir bekannten Verein, der im Internet Seiten betreibt, auf denen kundgetan wird, die Mitglieder des Vereins suchen nach Munitionsresten. Das hat auch seinen guten Grund, denn das ist so ziemlich die dümmste Ausrede, derer man sich bedienen kann. Viele Länder, Landkreise und Gemeinden (besonders in den direkt betroffenen Gebieten) haben derartige Suche durch Rechtsverordnung unter Genehmigungsvorbehalt gestellt. Verein und Mitglieder müssten also solche vorweisen können. Man bekommt eine solche Genehmigung nicht dadurch, das man eine Sonde besitzt und einmal Munition gesehen hat. Dazu sind neben wissenschaftlicher Tätigkeit weitere Erlaubnisse aus strafrechtlichen Nebengesetzen (Waffengesetz, Kriegswaffenkontrollgesetz, Sprengstoffgesetz) erforderlich. Hinzu kommt, das in Hügelgräbern und Ringwällen eher selten Munition und Munitionsreste zu finden sind. Auch die Suchgebiete und –verfahren unterscheiden sich also erheblich von denen in einem Kulturdenkmal.
Herr Schwitalla, wenn Sie Vereine kennen, die sich nur zum Zweckes der Fundunterschlagung und der banden- und gewerbsmäßigen Hehlerei gebildet haben, dann benennen sie diese namentlich und gehen gegen derlei Machenschaften vor. Auch das sehe ich als Teil Ihrer Arbeit. Wohl nicht nur ich allein. Sich hinzustellen und in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, die meisten Vereine dieser Fachrichtung wären davon betroffen, ist nicht nur unredlich, es ist schlicht eine Lüge.
Herr Schwitalla (und mit ihm wohl das LDA Hessen, denn es hat sich bislang nicht distanziert) geht den ganz einfachen Weg. Getreu dem Motto: Autos sind zu verbieten. Ein Nachrichtenmagazin hat berichtet, das einige Bürger es als Waffe benutzt haben. Außerdem gibt es irgendwo einen nicht namentlich zu benennenden Club, der es als Waffe benutzt. Das ist nicht nur lächerlich, es ist rechtswidrig.

Frau Warnicke hat nichts besseres zu tun, als solche Sachen entgegen jeder journalistischen Sorgfaltspflicht zu veröffentlichen.

Ich distanziere mich als Einzelperson entschieden von den im Artikel getroffenen Aussagen und fordere, auch bei solchen Themen endlich wieder zu rechtsentsprechenden Zuständen zurückzufinden

Mit freundlichen Grüßen

Wolf- Dieter Holz
05/00

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