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Warum etliche Koralle- Seiten und andere Infos verschwanden

Nennt es Resignation, Kurzschlußhandlung oder wie Ihr sonst wollt. Ich habe die Seiten arg ausgedünnt und die Informationen zu den Objekten, insbesondere was die genaue Lage, genauste Pläne etc. betrifft, auf die überall erhältlichen Basisinfos reduziert.

Ich habe aufgegeben. Ich weiß nicht, wie viele Beiträge ich zu sinnlosen Zerstörungen geschrieben habe und wie oft ich Angebote gemacht habe, auch bei speziellen Forschungen anderer behilflich zu sein. Ich weiß nicht, wie viele Schilder mit Infos Matze einlaminiert und draußen in Koralle angebracht hat. Der Erfolg war überwältigend, 2 (in Worten: Zwei) haben sich bei uns gemeldet - wollten aber Infos zu anderen Objekten in der Nähe. Bei einem wöchentlichen “Besucherandrang” von durchschnittlich 13 Personen in den letzten beiden Wochen allein im Nachrichtenbunker ein überzeugender Wert ;-( Ich habe auch recht schnell aufgehört, die sinnlos zerstörten Schlösser zu zählen. Die geringste Lebensdauer betrug übrigens rund 35 Minuten.

Letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung waren zwei Schlüsselerlebnisse in der letzten Zeit:

1. Da diskutieren wirklich so ein paar Helden im Wirtshaus, wie cool doch der eben durchgeführte Besuch des Nachrichtenbunkers war. Mit Einzelheiten und was man doch noch alles so machen könne. Dumm, am Tisch nebenan saß die zuständige Denkmalpflegerin. Noch dümmer: über die Zukunft der Objekte wird seit Jahren hinter den Kulissen erbittert gerungen und der Denkmalschutzbehörde nebst ihrer Haltung kommt für die letztliche Entscheidung eine herausragende Bedeutung zu. Meinungsbildung wie in dem Rathaus, dessen Fenster sie vermauerten und dann Licht in Säcken hineintrugen.

2. Absolute Rücksichtslosigkeit und Mißachtung der Arbeit von anderen. Vor etlichen Wochen beamten bislang Unbekannte das Schloß vom Westtor der Umzäunung fort. Es wurde ersetzt durch ein sehr stabiles Bügelschloß - das schon nach wenigen Tagen durch einfaches Zumüllen der Schlüsselführung unbrauchbar gemacht wurde. Wir haben es dran gelassen und es entstand das obligatorische Loch im Zaun. Na gut. Sofort geflickt haben wir das Loch nicht, es mangelte an Zeit. Dieses Loch - groß, mit deutlichem Trampelpfad und beim besten Willen nicht zu übersehen - war auch in der vergangenen Woche noch da. Irgendwelche Idioten haben nichts besseres zu tun, als das Schloß trotz Einladungs- Loch im Zaun zu entfernen (ohne Mühe und Werkzeug nahezu unmöglich), den gesicherten Eingang aufzuwürgen, eine kleine “Besichtigung” durchzuführen und den Zugang anschließend luftdicht zu verschließen (wir haben natürlich aus Spaß einen Spalt offengelassen). Dafür wurde das Westtor einladend weit offen gelassen. Es ist mir bis heute noch nicht gelungen, die Schäden im Bunker selbst abschließend aufzulisten.

Tut mir leid für alle diejenigen, die durch diese einschneidende Maßnahme in eigenen, richtigen Forschungen behindert werden. Durch das Wirken irgendwelcher Möchtegern- Rambos die meinen, sie wären allein auf einer Insel.

 

10/00

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