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Das Fotoarchiv

Ihr kennt das: Negative stapeln sich irgendwo, Positive (irgendwann mal entwickelt) liegen in Kartons herum und sind beim besten Willen nicht mehr zuzuordnen? Ordnung muß rein? Nur wie?

Ich habe so einiges probiert. Als einzig vernünftig hat sich ein Negativarchiv erwiesen. Dazu gehe ich wie folgt vor:

Sobald der Film aus der Entwicklung kommt, wird er erst mal umgelagert. Ich benutze für die Filmstreifen heftbare Hüllen von Hama. Die Hülle bekommt eine Nummer. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, Filme zumindest nach Jahren zu ordnen. Wer nicht zuviel Sortierbedarf hat, beginnt halt bei 00/001 als ersten Film des Jahres 2000. Alternativ ist es auch möglich, z.B. die SW- Filme bei 00/001 und die Colorfilme bei 00/400 beginnen zu lassen. Wie die Nummer auf die Hülle kommt ist Geschmackssache, nur dauerhaft sollte es schon sein.

Nun folgt für alle Nicht- Pedanten die aufwendigste Arbeit - irgendwie müssen die Inhalte der Bilder in eine Datenbank. Egal, wie ihr es tut, nur bald solltet ihr es tun. Wenn erst mal 10 Filme herumliegen, die auf Bearbeitung warten, wird die Lust eher geringer...

In computerloser Frühzeit war es üblich, für alle möglichen und unmöglichen Themengebiete Karteikarten anzulegen und diese so weit wie möglich zu untergliedern. Da gab es also z.B. die Karte Windmühlen - Oberlausitz unter dem Oberbegriff Architektur. Ich habe für diese Zwecke immer Lagerbestandskarten zweckentfremdet. Die Eintragungen waren die gleichen, die heute auch noch notwendig sind. Negativnummer (bestehend aus der Filmnummer wie oben beschrieben und der Nummer, die unter dem Negativ auf dem Film einbelichtet ist - also z.B. 00/001-34), Aufnahmedatum, Film, evtl. Kamera, Belichtungsdaten, Kurzbeschreibung, Veröffentlichungen... wie weit man es damit treibt, ist Sache des Nutzers.

Heute ersetzt der Computer die vielen Karteikarten. Am Ordnungsprinzip braucht nichts geändert zu werden. Ich erfasse grundsätzlich nach Filmen sortiert. Man sollte sich bemühen, möglichst aussagekräftige Begriffe zur Beschreibung des Motivs zu verwenden. Schließlich will man ja auch wiederfinden. Das war früher durch die doch beschränkte Anzahl der Karteikarten einfacher :-)

Die Wahl des Programms ist Geschmackssache. Man sollte aber Kontinuität in die Aufzeichnungen bringen. Was heute aktuell ist, muß es in 5 Jahren längst nicht mehr sein. Da will man aber die Daten auch noch lesen können. Bedenken sollte man auch, das es hin und wieder zu Krisen am persönlichen Computer kommt. Die beste Sicherungskopie hilft nichts, wenn sie zwei Jahre alt ist. Ich sichere grundsätzlich nach 5 neu aufgenommenen Filmen und das zweifach.

Und die Album- Programme? Ich halte nichts davon, auch für Digitalkameras bieten sie zu wenig an Information und Suchmöglichkeit.

 

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