Zum Shop Zum Fotoalbum von TD Zum Wiki fürs Unterirdische

 

Canon EOS 33

Bei der Canon EOS 33 handelt es sich um eine Spiegelreflexkamera der gehobenen Preisklasse. Dank vielfältigen Systemzubehörs ist sie nahezu für jeden Aufgabenbereich geeignet. Aber: Die EOS 33 ist nicht outdoortauglich und trotz ihrer technischen Leistungsmerkmale nicht untertagetauglich!!

Zuerst einmal bietet die Kamera alles, was man heute vom Stand der Technik einer Spiegelreflexkamera erwartet. Für einfaches Fotografieren gibt es einen sogenannten Grundbereich mit 6 Programmen:

Für spezielle Aufgaben (und Menschen, die Automatikbetrieb hassen) gibt es den sogenannten Kreativbereich. Hier läßt sich alles und jedes manuell einstellen und damit auch schwierige Aufgaben lösen. Hilfe bieten auch 13 individuell einstellbare Funktionen. Man kann u.a. wählen, ob die Kamera das Hochformat mit einem Quittungston honoriert...

Autofocusfunktionen:

Eine der absoluten Stärken der EOS 33. Einfach nur genial....

Zuerst einmal gibt es drei Möglichkeiten der Autofocussteuerung:

Meßfeldwahl: Die EOS 33 nutzt zur Scharfeinstellung sieben Meßfelder, die auch im Sucher dargestellt werden. Im Automatikbetrieb erkennt die Kamera, wo der Schwerpunkt des Bildes liegt und wählt automatisch ein oder mehrere Meßfelder aus. Die leuchten dann im Sucher rot auf, so dass man das Geschehen visuell verfolgen kann. Man kann diese Funktion abschalten und eines dieser Felder auch manuell wählen. Und wenn alles nicht mehr hilft (was ich mir nicht vorstellen kann) gibt es noch die Möglichkeit der manuellen Einstellung.

Belichtungsmessung:

Canon nutzt für die Bestimmung der richtigen Belichtungswerte drei Methoden, zwischen denen im Kreativbereich gewählt werden kann:

Wahlweise können die Belichtungsdaten zwischengespeichert werden. Und wenn es mal ganz kompliziert wird, kann man per Hand die Belichtungsdaten in plus/ minus 2 Belichtungsstufen korrigieren oder eine sogenannte Belichtungsreihe anfertigen. Die Charakteristika dieser Reihen sind manuell wählbar. Beide Funktionen sind auch bei Einsatz von Systemblitzgeräten anzuwenden, hier wird die Leistung des Blitzgerätes verändert.
Es sind Langzeitbelichtungen und Mehrfachbelichtungen möglich.

Wichtig für Macroaufnahmen ist die Möglichkeit der Spiegelvorauslösung. Hierbei wird der Spiegel vor der Belichtung hochgeklappt und verhindert auch kleinste Restschwingungen (und damit Unschärfen) sicher.

Im übrigen steuert die EOS 33 Belichtungszeiten im Bereich von 30 Sekunden bis 1/4000 Sekunde.

Blitzfunktionen:

Das eingebaute Blitzgerät funktioniert - wie bei anderen Herstellern auch - natürlich nur in einem stark eingeschränkten Entfernungsbereich. Hier aber wirkungsvoll, notfalls sind auch Blitzleistungskorrekturen einstellbar. Der Blitz wird auch als Meßblitz bei den AF- Funktionen benutzt, was natürlich Batteriestrom kostet.

Richtig Spaß macht Blitzbetrieb mit Systemblitzgeräten. Es ist TTL, A-TTL und E-TTL- Betrieb möglich, was ein breites Anwendungsfeld erschließt. Von Kurzzeitsynchronisation über Blitzleistungskorrekturen bis zu Drahtlos- Betrieb ist alles möglich. Ich benutze derzeit einen 50MZ-5 von Metz, der aber gesondert vorgestellt wird. Auch noch gesondert vorgestellt: Die Macrofähigkeit der EOS 33 am Beispiel Mineralienfotografie folgt auch noch...

Fazit: Wie schon geschrieben, absolut genial...... Aber leider eben nichts für draußen unter widrigen Bedingungen und schon gar nichts für untertage. Auch bei einer Kanuwanderung durch die Masuren würde ich die Canon EOS 33 nicht unbedingt mitnehmen. Den Normal- und Heimanwendungen sind keine Grenzen gesetzt. Das Ergebnis sind technisch ausgereifte Fotos, die keinen Vergleich scheuen brauchen.

Dieter TD 2002

Ich danke Annett für die tatkräftige Mithilfe beim Erstellen und Gestalten dieses Berichtes.

Index mit Frames