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Messung elektromagnetischer Felder

In den letzten Wochen kamen immer wieder Anfragen, wie wir eigentlich die elektromagnetischen Felder messen.

Die Antwort ist erst mal einfach. Damit: :-)

Das Gerät ist in der Lage, elektrische und magnetische Feldkomponenten getrennt zu messen. Das ist wichtig für die spätere Bewertung.
Meßbereiche und Auflösung sind auch für vernünftige Auswertungen ausreichend.

Elektrische Felder werden in 2 Bereichen zwischen 0 und 2 kV/ m erfaßt mit Auflösungen von 100 mV/ m bzw. 1 V/ m. Es werden Frequenzen von 50 Hz bis 80 kHz verarbeitet. Bei niedrigeren oder höheren Werten werden die Felder erfaßt, die Meßwerte stimmen aber nicht.
Magnetische Felder werden im Bereich von 0 bis 200 µT in drei Meßbereichen mit Auflösungen von 1 bis 100 nT im Frequenzbereich von 15 Hz bis 15 kHz erfaßt.

Das Gerät verfügt über einen Hoch- und Tiefpaßfilter bei 500 Hz, man kann also die Quelle in etwa einordnen. Ein Bargraph sorgt dafür, das man die Strahlungsquelle schnell orten und verfolgen kann. Ebenfalls eingebaut: Peak- und Hold- Funktion für die Displaydaten.
Das Gerät stammt von ELV und kostet um 300 DM. Ob es noch im aktuellen Angebot ist, kann ich nicht sagen.

Fazit meinerseits: Na gut, so was wird natürlich nicht jeden Tag und an jedem Ort gebraucht. Ich verwende es nur im Bereich des Jonastales. Dort hat es sich bei der Meßwerterfassung bewährt. Es verträgt keinen rüden Umgang - wie jedes Meßgerät. Und es verträgt keine Feuchtigkeit, wie ich schon einmal leidvoll feststellen mußte.

Einziger wirklicher Nachteil: Es ist ein Batteriefresser. Länger als 2,5 h hält ein 9- Volt- Block nicht. Die Anschaffung von mindestens drei Akkus macht sich schnell bezahlt.

 

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