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Ausprobiert: MapSource

Grundlage der Arbeit mit originalen Garmin-Produkten ist das Programm MapSource. Grund genug für einen ausführlichen Test.

Was kann man mit diesem Programm?
MapSource verwaltet Wegepunkte, Routen,Tracks und Karten für die Garmin-GPS-Empfänger. Darüber hinaus ist es möglich, bei angeschlossenem GPS-Gerät die aktuelle Bewegung auf der Karte darzustellen.

Die Bedienung ist eigentlich auch ohne große Einarbeitung leicht beherrschbar, die Installation einfach und das Programm läuft stabil. Nur die Voreinstellungen von Maßeinheiten etc. sind schwer zu finden. Sie befinden sich völlig untypisch unter Bearbeiten - Voreinstellungen.

Was von Angfang an gehörig nervt, ist die hacklige Bedienung in der Verwaltung der Datenmengen. Wegepunkte, Routen und Tracks werden nicht in einer großen Datenbank gespeichert, sondern in vielen projektbezogenen Einzeldateien. Paralleles Arbeiten in zwei Dateien ist nicht möglich. Das bedeutet Hin- und Herspringen zwischen Dateien, gründliche Planung und endloses Hin- und Herkopieren und Vergleichen. Irgendwann mal geht das schief. Erwartungsgemäß mit unwiederbringlichen Daten. Hier sollte der Hersteller dringend Abhilfe schaffen - andere Programme können das weitaus besser!

Hauptgrund für die Installation von Mapsource bleibt also die Kartenarbeit. Insbesondere Karten aus CZ und PL sind bekanntermaßen Mangelware und somit eigentlich nur für MapSource erhältlich. Die Kartenarbeit gestaltet sich sehr einfach und ist ebenfalls selbsterklärend. Mit einer Ausnahme: Die Autorouting-Funktion hat bei mir noch nie funktioniert.
Unterschiedliche Karten können zu einem Kartensatz kombiniert werden. Das ist ein großer Vorteil, wenn grenzüberschreitende Kartendaten benötigt werden.
Kartendaten von Fremdanbietern oder eigene Karten können nicht in MapSource verwendet werden. Man ist auf die hochpreisigen Originalprodukte angewiesen. Will man beispielsweise Luftbilder als Grundlage verwenden, muß man auf andere Programme zurückgreifen.

Die Datenübertragung vom und zum GPS-Gerät funktioniert ohne Probleme. Man kann auswählen, welche Daten übertragen werden sollen. Wegepunkte werden im GPS-Gerät nur ergänzt, Karten generell ersetzt.

Fazit:

MapSource ist leider nicht das Universalprogramm in der Zusammenarbeit mit Garmin-GPS-Empfängern. Es hat einige Schwachstellen, insbesondere die Datenverwaltung betreffend. Fremdkartenmaterial ist nicht nutzbar. Benötigt man Detailkarten aus CZ und PL, kommt man an einer Nutzung (noch) nicht vorbei.
Die zugehörigen Karten werden wir in einem gesonderten Bericht betrachten.

© outdoorwelten.com 07/05 (Dieter TD)

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