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Die Südharzer Zechsteinhöhlen

Auf einer Länge von ca. 100 km, westlich bei Seesen beginnend und östlich bei Sangerhausen endend, steht am südlichen Harzrand Zechstein an. Äußerlich erkennbar an den weißen, steilen Gipsfelsen, findet das geübte Auge Erdfälle, Dolinen, periodische Seen und Bachschwinden - und natürlich Höhlen...

Das Gebiet läßt sich vom Höhlenvorkommen her grob in folgende Bereiche einteilen:

a) Beierstein- Hainholzgebiet
b) Scharzfeld- Tattenborner Kalkgebiet
c) Walkenrieder Gebiet
d) Kohnstein- Mühlberggebiet
e) Alter Stolberg
f) Roßlascher Forst und Mooskammer
g) Kyffhäuser
h) Mansfelder Schlotten

Die Einteilung entspricht der von Dr. Friedrich Stolberg - einem der Väter systematischer Höhlenforschung im Harz - in [1] vorgenommenen.

Einige interessante Objekte aus diesem geologisch höchst bedeutsamen Gebiet wollen wir Ihnen in den nachfolgenden Beiträgen vorstellen.

Literatur:
[1]: Stolberg, Die Höhlen des Harzes, Band 1: Einleitung und Südharzer Zechsteinhöhlen, Eilers- Verlag 1926

 

Dieter TD/ Annett 11/2002

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