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Nachtrag zu “Erwischt” vom 10.10.00 (26.12.00)

Mitte Dezember wurde die Lösung des Rätsels bekannt, was man am Estonia- Wrack eigentlich getrieben hat. An dem in internationalen Gewässern liegenden Wrack wurden umfangreiche Untersuchungen vorgenommen, die den Nachweis erbringen sollten, das die Estonia eben nicht durch Wegbrechen des Bugvisiers sank. Es wurden diverse Indizien dafür gefunden, das es eine Sprengung in diesem Bereich gab. Das gefällt natürlich der offiziellen Untersuchungskommission nicht, die zu ganz anderen Ergebnissen kam - deshalb auch die Anzeigen und diverse Drohungen und Behinderungen der Arbeit vor Ort. Nächstes Jahr sollen weitere Forschungen folgen.

Bernsteinzimmerausstellung in Berlin Neu- Kölln verlängert (24.12.00)

Die bereits genannte Bernsteinzimmer- Ausstellung in Berlin ist bis szum 28.02.01 verlängert worden.
An den kommenden Feiertagen besteht die Möglichkeit des Besuches zwischen 11 bis 18 Uhr.

Und nun zu etwas völlig anderem: Bergsturz an der Leckbachscharte (05.12.00)

Das Gebiet der Leckbachscharte (AT- Hohe Tauern), eigentlich bekannt als ergiebigste Smaragdfundstelle in Europa, macht wieder mal von sich reden. Im Juli d.J. kam es mehrmals hintereinander zu verschiedenen Bergstürzen, bei denen mehrfach auch die Waschanlage vor Stollen D der betroffen war. In der Gesteinsmasse wurden reichlich neue Mineralien gefunden, so u.a. Aschamalmit- Stengel und Scheelit. Ein Besuch zum Ende des Sommer 2001 kann also durchaus noch erfolgversprechend sein. Nähere Infos im AT- Forum, bei Markus (AT) oder bei mir. Und bitte: DAS IST HOCHGEBIRGE!!!.

Und wieder mal: Gaensel bricht Suche in Katharinaberg vorläufig ab (07.11.00)

Am 06.11.00 begannen die Arbeiten zur Öffnung des von den Russen 1947 nach Durchsuchung gesprengten Zuganges zum Nikolaistollen. Um auch gleich darauf beendet zu werden, denn immer wieder nachrutschendes Gestein machten die Weiterarbeit mit dem Bagger unmöglich. Gaensel wörtlich: “Wir machen morgen oder in den nächsten Tagen weiter” Der Nikolaistollen bei Katharinaberg (heute Hora Svate Kateriny) war vor WK II eines der größten Besucherbergwerke des Erzgebirges.

Freiberger Sammlung wieder eröffnet (29.10.00)

Die Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg sind seit 27.10.00 wieder der Öffentlichkeit zugänglich, nachdem dort über ein Jahr lang um- und ausgebaut wurde.

Wozu Bunker noch verwendet werden können... (23.10.00)

Berlin- Blankenfelde hat nicht nur einen Bunker, sonder auch ein Problem.
Bei dem Bunker handelt es sich um eine sechsetagige Anlage der NVA, gedacht als Ausweichführungsstelle, als solche aber nie benutzt. Der Bunker ist neu, erst 1988 wurde die Kommandozentale eingebaut. Nach diversen Plünderungen und Vandalismus wurden die Bunkertüren zugeschweißt..
Vernünftige Nutzer fanden sich nicht, also besteht das Problem der Gemeinde in der Beantwortung der Frage, was zu tun sei. Die Antwort hat sicher nicht nur mich verblüfft. Keine Champignons, kein Tauchverein, kein Schießstand. Sie lautet: oberirdisch verbliebenes zuschütten und ein Hundeauslaufgebiet gemäß der entsprechenden Kampfhundeverordnung anlegen..... Ohne Worte.

Bernsteinzimmerausstellung in Berliner Schloß (23.10.00)

Hans hat mich darauf aufmerksam gemacht, das es bis zum 17.12.00 im Berliner Schloß Britz noch diverse Gegenstände aus dem BZ und rundherum zu sehen gibt. Ein Besuch lohnt allemal! Der Eintritt kostet 6 DM, ein Katalog ist für 8 DM zu haben.

kostenlose Broschüre zum Stasi- Bunker erhältlich (21.10.00)

Unter dem Titel "Die Ausweichführungsstelle der Bezirksverwaltung Halle des MfS in Ostrau" gibt es beim Landesbeauftragen für die Stasi-Unterlagen (Telefon: 03 91 / 567 50 51; Fax: 03 91 / 56 75 0 60) eine Broschüre aus dem Bereich Sachbeiträge. Die Broschüre ist nach Presseberichten kostenlos.

Neues vom Bernsteinzimmer (21.10.00)

Zwei neue Meldungen diesbezüglich flatterten ins Haus:
Zum einen sollen die Untersuchungen des Katharinenstollens durch den Schatzsucher Gaensel wieder aufgenommen werden - diesmal von tschechischer Seite aus. Es gab ja allgemein Hinweise auf Einlagerungen in dieses Bergwerk, das sich dort das Bernsteinzimmer befindet, bezweifle ich aber stark.....
Zum zweiten hat sich bei der MOZ ein Herr Wählisch aus Seelow gemeldet. Darüber wird in der heutigen Ausgabe berichtet. Wählisch sagt, er sollte am 19.12.44 eine geheime Fracht von Thoren/ Königsberg nach Rerick (!) fliegen, die Maschine wurde streng bewacht, auch das Wort Bernsteinzimmer sei gefallen. Zum Flug kam es nicht mehr, die Russen nahmen den Flugplatz ein. Wählisch wurde verwundet und kann keine Angaben zum Verbleib von Maschine und Fracht machen. Er glaubt jedoch nicht daran, das ein anderer Pilot die Maschine noch zum Zielort geflogen hat. Damit seien Maschine und Fracht (JU 52) entweder beim Angriff vernichtet worden oder den Russen in die Hände gefallen. Die JU 52 konnte immerhin 2 Tonnen Fracht über 800 km Entfernung transportieren. Herr Wählisch ist noch sehr aktiv, er fliegt trotz seiner 79 Jahre regelmäßig - wenn auch aus Sicherheitsgründen nur noch in Begleitung eines Fluglehrers.

Bunker letztmalig zu besichtigen (13.10.00)

Am 14.10.00 in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr ist die letzte Möglichkeit, den ehemaligen Bunker der Bezirkseinsatzleitung des Bezirkes Dresden zu besichtigen, bevor er endgültig dicht gemacht wird. Anfahrt über Königsbrück oder Kamenz bis Brauna, abbiegen Richtung Schwosdorf, dort ausgeschildert.

Unmengen Munition gefunden (12.10.00)

Bei Bernau (nördlich Berlins) wurde durch 3 Schüler eine Stelle entdeckt, an der die russischen Truppen bei ihrem Abzug Munition “entsorgt” haben. Der sofort verständigte Munitionsbergungsdienst barg bis gestern 2 Tonnen Munition, darunter u.a. eine drei Meter lange Rakete, Sprenggranaten 122 und 152 mm etc.Ein Ende ist nicht in Sicht, die Fundstelle wurde wieder mit Erde zugeschüttet und mit einer Betonplatte gegen Aufgraben gesichert. Die Polizei bestreift das Gebiet verstärkt, bis die Entsorgung fortgesetzt wird. Ich bitte diejenigen, die wissen, wo da was gefunden wurde darum, die konkrete Fundstelle nicht zu veröffentlichen.
Ich danke Jürgen für die Info.

Stonehege bei Leipzig (11.10.00)

Nahe Leipzigs wurde eine Ringanlage gefunden, die der von Stonehege ähnelt. Die als “Heiliger Hain” bezeichnete Anlage mißt im Durchmesser ca. 150 m und ist rund 7000 Jahre alt.

Probleme wie mit der Kursk (10.10.00)

Nachdem - wie bekannt - der 1943 versenkte Schlachtkreuzer “Scharnhorst” entdeckt worden ist, steht auch die Bundesrepublik vor der großen Frage, wie mit dieser Hinterlassenschaft umgegangen werden soll. Immerhin könnten sich rund 1700 sterbliche Überreste von Besatzungsmitgliedern an Bord befinden.
Die “Scharnhorst” sank am 26.12.43 um 19.45 Uhr auf Höhe des Nordkaps. Nur 36 Seeleute überlebten den Untergang.
Entscheidungen hinsichtlich der weiteren Verfahrensweise sind wohl noch nicht getroffen worden.

Erwischt (10.10.00)

Es sind nicht immer nur die Freaks: Ein schwedisches Gericht erließ einen Haftbefehl gegen Rabe und Bemis. Die deutsche Journalistin und der amerikanische Unternehmer hatten im August d.J. privat Tauchgänge am “Estonia”- Wrack durchgeführt und Filmaufnahmen angefertigt. Das Wrack ist geschützter Grabplatz.

Rad gefunden (10.10.00)

Bei Greding- Großhöbing (Bayern) wurde beim Bau der ICE- Trasse in gut 4 m Tiefe ein hölzernes Wagenrad entdeckt. Das Alter wird auf 4000 Jahre geschätzt. Der Fund wurde geborgen.

Zum Tag des offenen Denkmals: Führung durch Berliner Bunker (03.09.00)

Zum Tag des Offenen Denkmals gibt es am Sonntag, dem 10. September wegen der großen Nachfrage eine Sonderführung durch das Mahnmal Hochbunker Pallasstraße. Der Bunker wurde 1944/ 45 von sowjetischen Zwangsarbeitern gebaut, um dort technische Anlagen des benachbarten Fernmeldeamtes unterzubringen. Sprengversuche an der Anlage durch die Alliierten scheiterten. In der 80er-Jahren wurde der Bunker zu einem Zivilschutzraum für 4700 Personen umgebaut. Anmeldungen nimmt das Bezirksamt Schöneberg unter Tel.: 78 76 37 40 entgegen. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Pallasstraße / Elßholzstraße.
(Ich danke Matze für die Info)

Schatzsuche in Griechenland (05.08.00)

In der Hafenstadt Kalamara braut sich was zusammen. Dort wartet ein Schatztaucherteam auf den “Einsatzbefehl”. Geborgen werden soll der Goldschatz, den Merten 1943 vor der kleinen Stadt versenkt haben soll. Es geht um ca. 40 TDM und 150.000 Goldfranken, die Merten von der jüdischen Gemeinde Thessaloniki erpreßte. Sollte etwas gefunden werden, gehören 25% einem geheimen Tipgeber, 25% erhält die jüdische Gemeinde und 50% bekommt der griechische Staat. Na da können wir ja gespannt sein...

Frauenleiche in Brandenburger Bunker gefunden (29.07.00)

In einem alten Flakbunker bei Göttin/ Brandenburg wurde die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Ermittlungen ergaben, das sie ermordet wurde, Tatverdächtige wurden festgenommen. Gesucht wird noch nach der Tochter der Ermordeten: Julia ist vier Jahre alt, sehr schlank, hat dunkelblonde nackenlange Haare und blasse Haut. Sie trägt gewöhnlich goldfarbene Ohrstecker und war vermutlich zuletzt mit einer dunklen Frottee-Latzhose, einem hellen T-Shirt sowie schwarz-grauen Schnürschuhen bekleidet. Wer das Mädchen in den zurückliegenden Wochen in Brandenburg oder anderswo gesehen hat beziehungsweise Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, sollte sich umgehend beim Polizeipräsidium Potsdam unter 0331 / 283 33 33 oder einer anderen Polizeidienststelle melden.

Spurensuche, Teil 6 erschienen (14.07.00)

Aus der beliebten Reihe “Spurensuche” des Podzun- Pallas Verlages ist nun der 6. Band erschienen. Er befaßt sich mit Feldflugplätzen und Fliegerhorsten der Luftwaffe 1935 bis 1945. An vielen Beispielen wird verdeutlicht, wie man derartige Forschungen beginnen kann, wo die Schwerpunkte liegen und wo mit welchen Funden gerechnet werden kann. ISBN 3-7909-0707-3, 24,80 DM

Zeckenwarnung (06.06.00)

Wie eigentlich in jedem Jahr: die obligatorische Zeckenwarnung. Dieses Mal brauchte ich keine Pressemeldung dazu, ich habe mir aus Koralle selbst eine mitgebracht. Und die mir einen gelben Schein, denn sie hatte sich unterm Uhrenarmband eingenistet, wo keine Chemie hinkam. Jetzt paßt erst mal die Uhr nicht mehr...
Der milde Winter scheint den Tierchen gut bekommen zu sein. Insbesondere aus dem Bereich Brandenburg, aber auch aus Bayern, den nördlichen CZ- Gebieten und den südlichen PL- Gebieten liegen mehrere Aussagen über massenhaftes Auftreten vor.

Mal in eigener Sache: TD auch in wap... (27.05.00)

Na ja, noch ist es mehr oder weniger eine Spielerei mit dem Handy... Aber unter http://www.team-delta.de/wap/TD.wml sind die (eher kleinen) wap- Seiten von TD ab sofort mit jedem Handy erreichbar. Die Informationsmenge fällt natürlich bescheiden aus. Es gibt die Aktualisierungsdaten der Seiten, die Kontaktinfos zu mir sowie aktuellste News (natürlich nur, wenn welche vorliegen). Wers denn also nicht lassen kann... :-) Mit einem normalen Browser sind die Seiten übrigens nicht zu betrachten.

USA schalten GPS- Störsignal ab (02.05.00)

Wie aus einer Pressemitteilung des Weißen Hauses vom 01.05.00 hervorgeht, wurden die SA- Signale, die bislang GPS- Daten verfälschten und für eine höhere Ungenauigkeit sorgten, abgeschaltet.
Damit sind auch für die zivile Nutzung ohne aufwendige Zusatzverfahren hohe Genauigkeiten fast immer erreichbar. Die komplette Presseerklärung kann bei mir angefordert werden, wenn man sie auf den Seiten des Weißen Hauses nicht mehr findet.
Ich danke unserem Leser Werner M., der die Meldung entdeckte.

Sat- Bilder der Area 51 im Netz (20.04.00)

Für alle Freunde der Materie ein besonderes Schmankerl. Unter www.terraserver.com gibts Sat- aufnahmen der berühmten Testbasis in Nevada mit Auflösungen bis zu 2 m.Die Aufnahme stammen von einem russischen Satelliten.
Geschichtswerkstatt Stahlbeton Hamburg geht vom Netz (19.04.00)
Leider eine traurige Nachricht: Die guten Seiten der Geschichtswerkstatt Hamburg sind vom Netz gegangen. Schade, die Seiten waren sehr informativ. Einzelne Berichte gibt es künftig bei lostplaces. Auf alle Fälle Dank an Timo für die sehr aufwendige Arbeit, die er da geleistet hat.

Bericht zur Munitionsbergung (06.04.00)

Und gleich noch mal die SZ von heute: Auf Seite 3 wurde ein fast seitenfüllender Bericht zur Arbeit der Kampfmittelbeseitigung Sachsen veröffentlicht. Insbesondere wird auf die Problematik in der Stadt Plauen eingegangen, “Sachsens bombigste Lage”, wie die Zeitung titelt.
Ein interessanter Bericht, der auf alle Fälle in mein Privatarchiv wandert. Bei Interesse bitte Mail.

Peinlich, peinlich... (06.04.00)

Die SZ zitiert in der Augabe von heute auf Seite 5 dpa: Der Jahresbericht des polnischen Geheimdienstes ist versehentlich ins Net gestellt worden :-) Der interne Bericht war am Montag im vollen Wortlaut ins Net gekommen - die Gründe liegen noch im Dunkel. Das nenne ich Öffentlichkeitsarbeit :-)

Vogelnest als Schatz entpuppt (18.03.00)

Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung bereits am 16.03.00 vermeldete, wurde bei Restaurationsarbeiten an der Lahneburg in Löhnberg (Hessen) ein Münzschatz entdeckt. Ein als Vogelnest deklariertes flatterndes etwas entpuppte sich als eingemauerter Leinensack. Er enthielt 210 Silbermünzen aus 5 Nationen aus der Zeit zwischen 1556 und 1682. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
Ich danke Joe für die Information!

Neuer Trend: LED- Lampen (16.03.00)

Die Frühjahr/ Sommer- Kataloge der Spezialanbieter flattern herein. In allen zu finden: die neuen LED- Lampen, teils als Notleuchte, teils als Hand- oder Kopfleuchte. Allen gemeinsam: die bisherige Glühlampe wird ersetzt durch eine oder mehrere LEDs in weißer Farbe. Das sorgt für weniger Helligkeit, aber vor allem für eine lange Batterielebensdauer. Ideal also z.B. für Notfälle. Es gibt auch Modelle, die durch Schütteln aktviert werden und danach für 5 min ein relativ helles Licht spenden - ohne jegliche Batterie und unter Tage vollkommen ausreichend zur Orientierung.. Die Preise bewegen sich je nach Modell nach jetziger Sichtung zwischen 50 und 160 DM. Wir sehen uns drei Modelle genauer an und werden dann berichten.

Neues von den Pyramiden (19.02.00)

Gizeh - In Ägypten hat der Archäologe Zahi Hawass nach eigenen Angaben 30 Meter unter den Pyramiden von Gizeh die Grabstätte des ägyptischen Gottes Osiris entdeckt. Fallende Wasserstände haben den Granitsarkophag freigegeben. Den Sarkophag datierte der Forscher am Mittwoch auf das Jahr 500 vor Christus im sogenannten Neuen Königreich. Gänge seien zwischen den Sphinxstatuen und den Pyramiden schon lange vermutet worden, doch das Wasser habe bis zum vergangenen Jahr zu hoch gestanden, um eine Ausgrabung zu beginnen. Der Sarkophag steht nach Angaben des Archäologen in der untersten von drei Kammern zwischen den Sphinxstatuen und der Chafre Pyramide. Er sei von den Resten von vier Säulen umgeben, die das hieroglyphische Zeichen Bir, Haus des Osiris, bildeten. 3000 Jahre alte Knochen und Keramik seien unter dem Schlick des unterirdischen Wassers geborgen worden. Entdecker des Tunnelsystems ist ein Junge, der als Erster in den zu den Kammern führenden Schacht unter den Pyramiden krabbelte. Osiris war einer der wichtigsten Götter im alten Ägypten. Der Mythologie nach wurde er von seinem bösen Bruder Seth umgebracht und von seiner Schwester-Frau Isis begraben. Er kam ins Leben zurück als Richter der Toten und Herr der Unterwelt.
Ich danke Philipp W. für die Information
Zum Thema ein Muß: The UPUAUI- Projekt (in englischer Sprache)

Vermutlich größter blauer Saphir der Welt gefunden (18.02.00)

Wie AP berichtet, wurde in einer Mine in Pelmadulla (Sri Lanka) vermutlich der bislang größte blaue Saphir der Welt gefunden. Derzeit ist man noch bei der Untersuchung des über drei Pfund schweren Steins, um mit Sicherheit zu klären, ob es sich wirklich um einen Saphir handelt.

Neues aus Königsberg (15.02.00)

Erstmals wurden nun die Fundumstände der Prussia- Sammlung bekannt. Wie die Südwest- Presse berichtete, wurden die Sammlungsstücke aus dem Fort Nr. 3 bei Quednau an der Straße nach Cranz (heute Selenogradsk) gemacht. Weitere Stücke werden vermutet. Verantwortlich für die Sicherung und Bergung ist Oberst Owsjanow. Wie berichtet wird, wurde schon versucht, erste Stücke aus der Sammlung aus dem Land zu schmuggeln.
Nach dem Bericht der Südwest- Presse fehlt es an allem. Es stehen keine Kataloge der Sammlung zur Verfügung, gesucht wird mit einem Minensuchgerät der Armee (alt), elektrisches Licht gibt es nicht, man arbeitet mit Taschenlampen....

Führungsbunker Harnekop zu besichtigen (09.02.00)

Im kleinen märkischen Örtchen Harnekop kann man jetzt einen Bunker vom Typ SBK/102 zu besichtigen. Ein Verein kümmert sich um den Erhalt des Bauwerkes, das zur Aufnahme des DDR- Verteidigungsministers auf einem 330- Hektar- Gelände bis in 21 m Tiefe errichtet wurde.
Anmeldungen unter 030/96204930, die Führung kostet 20 DM, Schüler und Studeten die Hälfte.
Ich danke Matze für die Info.

Besichtigungszeiten Maybach (09.02.00)

Auch in der Anlage Maybach/ Zeppelin (Wünsdorf bei Berlin) werden wieder Führungen veranstaltet:
Montag, Donnerstag und Freitag jeweils 14.00 Uhr
Samstag, Sonntag jeweils 12.00, 13.00 und 15.00 Uhr
Eintritt 14 DM, ermäßigt 10 DM
Informationen gibt es unter 0337029600

Wünschelruten und Radiästhesie (29.01.00)

Wieder einmal hat sich die “Sächsische Zeitung” vom 29./ 30.01.00 in ihrer Beilage auf Seite M2 gegen den allgemeinen Trend gestellt und veröffentlicht einen ausführlichen Bericht zum Thema. Frau Dr. Kempe gibt einen sehr guten Überblick, der logischerweise zuerst einmal auf Entdeckung von schädigenden Erdfeldern ausgerichtet ist, jedoch auch sonst einen guten Überblick gibt. Fazit des ganzseitigen Beitrages: Es sind nicht nur Scharlatane, die sich mit diesen Problemen befassen. Und es gibt wohl noch viel zu erforschen.

Neuer Supersprengstoff entwickelt (22.01.00)

Bislang dachten ja fast alle, die Entwicklung herkömmlicher Sprengstoffe wäre weitgehend abgeschlossen und die Entwicklung würde in Richtung materialbezogener Sprengstoff gehen. Scheinbar nicht. Wie mehrere Agenturen meldeten, gelang Forschern jetzt die Entwicklung des neuen Sprengstoffes namens “Octanitrocuban”. Die Stoßwellen sollen Geschwindigkeiten von mehr als 10 km/ s erreichen, die Drücke bei 300.000 bar liegen und die Temperaturen bei beachtlichen 6000 °C. Die Forscher sind der Meinung, damit sei das Ende der Entwicklung noch nicht erreicht und sehen durchaus noch Spielraum nach oben. Jeder, der die C4- Werte kennt, kann sich jetzt mit Grauen abwenden...

Alte Silberbergwerke bei Glashütte werden ausgegraben (22.01.00)

Mitglieder des Fördervereins Bergbau im Osterzgebirge sind derzeit dabei, ein altes Silberbergbaurevier („Hirtenwiesen“) bei Glashütte auszugraben. Die Geschichte des Bergbaus dort geht bis auf das 15. Jahrhundert zurück. Seit dem 30- jährigen Krieg ist vom Bergbau im Revier nichts mehr überliefert. Noch in diesem Jahr soll der erste Stollen in öffentlichen Führungen zu besichtigen sein.

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