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U-Bootbunker in Lorient ab sofort mit deutschsprachiger Führung (28.12.01)

Wie Hcarli per Mail mitteilte, sind die UBunker in Lorient ab sofort auch für Nichtfranzosen zu besichtigen. Eine Führung dauert ca. 1,5 Stunden. Falls jemand sich zu einem Besuch entschließt, bitte Preise und Öffnungszeiten mitteilen!
Ich danke für die Info!

CZ: Auch tagsüber mit Licht (29.10.01)

Wer sich mit dem Gedanken trägt, Anlagen in CZ zu besuchen sollte auch daran denken, dass ab Sonntag dort gilt, das man auch tagsüber mit eingeschalteten Scheinwerfern zu fahren hat (analog PL). Verstöße werden teuer.....

Kursk: 32 Leichen geborgen (29.10.01)

Bis Sonntag wurden 32 Leichen aus dem Wrack der Kursk geborgen, die im Dock in Roslajakowo liegt. In vielen Sektionen steht noch ein Wasser - Öl- Gemisch, das die Suche und Bergung erschwert und abgepump werden muß. Zu den Ursachen der Explosionen, die allen 118 das Leben kosteten, gibt es offensichtlich keine neuen Erkenntnisse.

Neues vom Schweizer Reduit (16.10.01)

Hierzu erschien ein Zeitungsartikel, der durchaus lesenswert ist. Danke an Varga, der ihn entdeckt hat.

Neue Studienrichtung an der Bergakademie Freiberg (13.10.01)

Ab Oktober bietet die Bergakademie Freiberg einen neuen Studiengang an: Geoinformatik. Ziel ist es, geophysikalische Messwerte nicht nur zu erfassen, sondern auch gleich auszuwerten. Durch die Kopplung von Geophysik und Informatik erhofft man sich, der zunehmenden Datenflut Herr zu werden sowie bessere Vorhersagen zu entwickeln.

U- Boot wieder aufgetaucht (27.09.01)

Das australische U- Boot K-IX, das 1945 vor Sydney beim Versuch des Schleppens gesunken war, ist durch eine Flut wieder an die Meeresoberfläche gespült worden. Die australische Marine hatte seinerzeit das Boot aufgegeben.

Eisenbahnunterführung gefunden (02.08.01)

Bei Bauarbeiten auf der Baustelle Stationsgarten in Vohwinkel wurde per Zufall ein Teilstück einer ehemaligen Eisenbahnunterführung gefunden. Es stammt in etwa aus dem Jahre 1890. Mit sinkender Bedeutung des Eisenbahnverkehrs in Vohwinkel nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Unterführung, auf der ehemals Passagiere zu Bahnsteigen gelangen konnten, zugeschüttet und überbaut. Heute sind auch die Gleisanlagen verschwunden. Man will versuchen, die Unterführung zu erhalten und eventuell in das neu entstehende Ensemble am Stationsgarten einzugliedern. Eine Unterschutzstellung als Baudenkmal wird wohl nicht erreicht werden.

Ich danke Joe für den Bericht, auf den er von Kerstin aufmerksam gemacht wurde.....

Silvestervorbereitungen in Wien.... (20.07.01)

Seltsame Sachen in Wien: 66 Tonnen (!) Feuerwerkskörper fanden sich in einer Halle auf dem Wiener Nordbahnhof an. Natürlich unsachgemäß gelagert und vorläufig ohne Besitzer. .....

Honni raus, Fledermäuse rein (03.07.01)

Vom 21.07. bis 22.08.01 ist Betrieb bei Prenden. Der Stabsbunker (immerhin 600 qm groß) wird zum Fledermausquartier umgebaut. Dafür sorgen 14 Jugendliche aus 9 Ländern. Der Bunker wird den Lebensbedingungen der Tiere angepaßt. Dazu werden 200 Hohlblocksteine verbaut sowie der Eingangsbereich verändert. Platz für den Menschen ist nicht vorgesehen.
Ich danke Jürgen für die Info.

Buddelei an ungewöhnlicher Stelle (25.06.01)

Gar seltsame Buddeleien werden aus dem Kreis Barnim (nördlich Berlins) gemeldet. Gegraben wird auf einer alten Deponie, die bis 1943 von Berlin als Hausmülldeponie genutzt wurde. Das Deponiegelände wird schon lange nicht mehr genutzt und ist heute von hohen Bäumen bestanden. Nach was gesucht wird ist nicht klar ersichtlich, amtliche Stellen vermuten Grabungen nach Resten jüdischen Eigentums, dass nach der Progromnacht auf die Deponie gelangt sein könnte.
Gar seltsam rechtssichere Töne enthalten die Kommentare amtlicher Stellen zum Thema, abgedruckt in der MOZ vom 23./ 24.06.01 auf Seite 17. Zitiert wird Barnims Kreisdenkmalpfleger Roland Gabsch mit der Feststellung, "Grundsätzlich könne man eine solche Deponie nicht als Bodendenkmal bezeichnen. Daher dürfe - die Rechte von Eigentümern dabei einmal außer Acht lassend - auch gegraben werden". Nun will man die Angelegenheit prüfen. Dr. Wetzel vom Landesamt will nun ebenfalls prüfen lassen, wonach eigentlich gegraben wird. Nochmal Herr Gabsch: "Wenn dort definitiv Schutt von Synagogen liegt, muss das Areal als Bodendenkmal geschützt werden."
Nach den letzten Artikeln zu Sondengehen und Schatzsuche endlich mal ein Artikel, der jedem klar macht, was erlaubt und was verboten ist. Wir werden über das Ergebnis der Prüfung berichten und so mithelfen, dass der rechtssichere Zustand auch erhalten bleibt.
Ich danke Jürgen für den Hinweis.

Grabungen in Bermsgrün (Erzgebirge bei Schneeberg) (23.06.01)

Die Bergsicherung Schneeberg hat Arbeit bekommen. In der Gemeide Bermsgrün waren in nur 1,70 m Tiefe unter der dortigen Dorfstraße Hohlräume festgestellt worden, die am 21.06.01 angegraben wurden. Es geht um Stollen des Himmelfahrter Bereiches, von dem keine Risse mehr vorliegen und die nun erforscht werden sollen. Der letzte Abbau hat wohl vor 180 Jahren stattgefunden. Geld ist bislang nur für den Aufbau der Teufe vorhanden, wir werden also noch auf Ergebnisse warten müssen.

Bergmann bei Erdbeben im Lothringen getötet (23.06.01)

Im Grenzgebiet Saarland - Frankreich bebte am Abend des 21.06.01 die Erde. Die Stärke lag bei 3,8 auf der Richter- Skala. Dabei stürzten Stollen der Grube Melebach (Frankreich) ein, als dort gerade 35 Bergleute arbeiteten. Ein Mensch kam ums Leben, 9 weitere wurden z.T. schwer verletzt. Die meisten Bergleute konnten sich selbst retten.

Nähere Infos zum bislang größten Schweizer Goldfund aller Zeiten (08.06.01)

Manche Sachen brauchen länger, bevor Einzelheiten bekannt werden. So auch genauere Informationen zum bislang größten Schweizer Goldfund aller Zeiten. Bislang wußte man nur, das es sich um rund 1 kg Gold handeln sollte, das im Sommer in der Graubündener Surselva gefunden wurde. Aber nun ist es raus :-)) Der Fund wurde am 10.07.00 im Val Sumvitg gemacht (Bachbett). Und gefunden wurde das Gold durch René Reichmuth aus dem Kanton Schwyz. Rene ist nach einem Motorradunfall schwerstbehindert und sucht seit 12 Jahren nach dem gelben Metall. Das Fundstück wird im Bündener Natur- Museum zu bewundern sein.
Deshalb herzlichen Glückwunsch an René Reichmuth und noch viele weitere Funde!!

Bunker zu verkaufen die Zweite (04.06.01)

Das Bundesvermögensamt will Bunker bei Gransee (in Badingen) loswerden :-) Die Objektbeschreibung gibt es hier. Über den Preis wird nichts gesagt...
Ich danke Matze für die Info. Nach Beendigung der Ausschreibung funktioniert allerdings der Link nicht mehr. Die Dokumente gibt es aber noch bei Thomas.

Am 02.06.01 Blei- und Silbergrube bei Holzappel zu besichtigen (28.05.01)

Die Blei- und Silbergrube Holzappel, bis zum zweiten Weltkrieg ein bedeutendes Bergwerk, kann am Sonnabend, dem 02.06,01 besichtigt werden. Die Führung wird übernommen von Adolf Reinhardt vom Förderverein Heimatmuseum Esterau. Treffpunkt ist um 14 Uhr das Haus Nummer 22 von Dörnberg-Hütte an der Bundesstraße 417 zwischen Holzappel und Laurenburg. Die Veranstaltung ist kostenlos und wird voraussichtlich zweieinhalb Stunden dauern.

Neue Infostelle Bergbau/ Geologie im Fichtelgebirge (26.05.01)

Am 01.06.01 wird in Arzberg (Naturpark Fichtelgebirge) im ehemaligen Maschinenhaus der Zeche "Kleiner Johannes" die Info- Stelle Bergbau und geologie des Naturparks Fichtelgebirge eröffnet. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über die geologischen Besonderheiten und den Bergbau dieser geschichtsträchtigen Region.

Hohe Strafen im Bunkermord- Prozeß in Potsdam ausgesprochen (26.05.01)

Im sogenannten Bunkermordprozeß in Potsdam wurden für die drei ermittelten Täter hohe Haftstrafen zwischen lebenslang und vier Jahren ausgesprochen (Sachverhalt siehe Letzte Meldung 00). Die Tat wurde von den anwesenden Prozeßbeobachtern als besonders brutal, grausam und gefühlskalt beschrieben. Auch nach dem Prozeß bleibt das Schicksal der kleinen Julia weiter unklar. Die Leiche wurde nicht gefunden, es gibt keine Aussagen der Täter.

Bunker zu verkaufen (19.05.01)

Wer schon immer einen Bunker haben wollte und 100 TDM (VB) übrig hat, wird jetzt bei der TLG Berlin fündig :-)) Nähere Infos und Objektvorstellung gibt es hier. Danke an Axel für den Hinweis.

Kleinst- U- Boote gefunden (19.05.01)

Anfang Mai wurden zwei Kleinst- U- Boote des Typs "Seehund" geborgen. Eines vor dem Darß und eines vor Fehmarn aus nur 12 m Wassertiefe. In letzterem befinden sich noch die sterblichen Überreste der Besatzung, die Identität wird derzeit geklärt. Beide Boote gehörten offensichtlich zu einer Gruppe von 29 "Seehunden", die sich auf dem Weg nach Flensburg befanden und dabei unter Feuer genommen wurden. Danke an Peter für den Hinweis.

Exkursion: Auf den Spuren der Zwangsarbeit bei Holzminden (11.03.01)

Die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben e.V. Holzminden veranstaltet auch in diesem Jahr wieder Exkursionen auf den Spuren der Zwangsarbeit im Kreis.Treffpunkt jeweils 10.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Holzen. Sachkundige Führung ist durch den Autor des Buches “Zwangsarbeit” - Detlef Creydt, garantiert. Ende der Veranstaltung jeweils gegen 16.00 Uhr.
Exkursionstermine sind am 24.03., 25.03. und 20.05. Anmeldung bei der Bildungsvereinigung, Telefon 05531/ 4452 oder bei Andreas Kopp, 05532/ 97033. Fax: 05531/ 13841. Dort sind auch Einzelheiten zu erfahren.

Jahresbericht der Brandenburger Archöologen (09.03.01)

Gegenüber ddp zogen die Brandenburger Archäologen Bilanz für das Jahr 2000. Schmuckstück ist eine 13.000 Jahre alte Harpune aus der Steinzeit - und damit das älteste Werkzeug, welches in Brandenburg gefunden wurde. Es wurden rund 1300 Untersuchungen vorgenommen, davon rund 100 Ausgrabungen. Die Palette der Funde reicht von der sc<hon genannten Harpune bis zu Schlüsseln aus dem Außenlager Rathenow des KZs Sachsenhausen.

Prozeßauftakt in Polen (08.03.01)

In Opole (Oppeln) steht der heute 77- jährige Czeslaw Geborski vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, in den Jahren 45 und 46 den Tod von mindestens 48 deutschen Kriegsgefangenen/ Zwangsarbeitern in dem ihm unterstehenden Lager in Lamsdorf (Oberschlesien) ursächlich herbeigeführt zu haben. Geborski stand 57 in gleicher Sache schon einmal vor Gericht, wurde jedoch freigesprochen. Der jetzt durchgeführte Prozeß wohl der Beginn einer geschichtlichen Aufarbeitung, in deren Folge auch Verbrechen von Polen an anderen im Zweiten Weltkrieg mit rechtsstaatlichen Mitteln geahndet werden.

Ein- Mann- Bunker unter Denkmalschutz (08.03.01)

Manchmal klappt es ja doch noch: In Burscheid wurde jetzt ein Ein- Mann- Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg (damals hauptsächlich verwendet als Unterstand für Beobachter) unter Denkmalschutz gestellt.

Illegale Sammelwut (07.02.01)

Nach diversen Agenturmeldungen ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam gegen sechs Personen, die im Verdacht stehen, durch diverse Grabungen und Tauchgänge Sachen in die Hand bekommen zu haben, die unters Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Es soll sich ausnahmslos um Dinge aus WK II handeln. Auch ein leitender Mitarbeiter eines Munitionsbergungsbetriebes sei beteiligt.

Tunnel bei Jonsdorf saniert (16.01.01)

Das Objekt eines unserer Ausflüge wurde komplett saniert, die dortigen Fotos sind also Geschichte. Der 66 m lage Tunnel wurde für 220 TDM saniert und ist wieder der Öffentlichkeit zugänglich.

Untersuchungen bei Lauta (05.01.01)

Bei Lauta (Landkreis Kamenz, Sachsen) führt die Staatsanwaltschaft Bautzen derzeit Ermittlungen durch. Es geht um ein dort eventuell vorhandenes Massengrab hunderter russischer Kriegsgefangener, die der russische Geheimdienst NKWD nach dem Einmarsch der Sowjettruppen im April 45 dort getötet und verscharrt haben soll.

Ergänzung vom 19.05.01: In den letzten Monaten haben verschiedene Untersuchungen vor Ort stattgefunden, an denen auch TD auf Bitte eines Fernsehsenders beteiligt war. Nachdem auch die Luftbildauswertung keine eindeutigen Ergebnisse brachte, wurden im betreffenden Areal flache Suchgräben gezogen (Maßnahme Staatsanwaltschaft). Eindeutige Hinweise auf ein Massengrab wurden auch hierbei nicht gefunden. Bleibt die Frage, warum jemand im Jahr 1945 mitten im Wald auf einer Fläche von 100 x 70 m die Bäume gerodet und den Waldboden mindestens 80 cm tief umgegraben hat.....

Neues Schaubergwerk entsteht (03.01.01)

Die Erschließung der Grube “Wilhelmine” im Spessart zum Besucherbergwerk hat sich der Verein “Kupferbergwerk Grube Wilhemine Sommerkahl e.V.” zur Aufgabe gemacht. Für die Besucher soll die 23 m- Sohle mit einer Streckenlänge von rund 350 m zugänglich gemacht werden. Das bedingt natürlich umfangreiche Sicherungsarbeiten, die auch schon begonnen haben. Eine ganz große Herausforderung ist dabei ein im unzugänglichen Schacht verkeilt hängender Förderkorb, der unbedingt entfernt werden muß. Wer mitarbeiten möchte: Infos beim Vorsitzenden, Hernn Völker, Tel.: 06024/ 3785, Vereinssatzung im Net unter http://home.t-online.de/home/jo.lorenz.karlstein/spesmin.htm

Glas in Kamenicky Senov (03.01.01)

Es muß ja nicht immer die verbuddelte Kunst sein: Wer über den Übergang Seifhennersdorf/ Varnsdorf nach Tschechien fährt, sollte einen Abstecher nach Kamenicky Senov (Steinschönau) machen. Der Ort ist weit über die tschechischen Grenzen bekannt für seine Glasmacherkunst. Einige Exponate sind in der Kirche am Marktplatz und im Glasmuseum zu bewundern.

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