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Im Winterhalbjahr: Lichtfahrgebot in PL und CZ (04.11.02)

Zur Erinnerung: Sowohl in Polen als auch in Tschechien muß im Winterhalbjahr auch am Tag mit Licht gefahren werden. Verstöße sind teuer. Also besser nicht darauf ankommen lassen. Weitere Konsequenz aus der Regelung: Besser einmal mehr nachsehen, ob das Licht am geparkten Fahrzeug wirklich aus ist! Das kostet weniger Zeit, als nach Rückkehr die Starthilfe zu organisieren...

Kleinst- U- Boot vor Pearl Harbour gefunden (30.08.02)

Am Mittwoch, 21.08.02, fand ein amerikanisches Forschungsschiff im Verlauf einer Testfahrt vor Pearl Harbour in 366 Meter Tiefe ein japanisches Kleinst- U- Boot. Es wurde am 07.12.41 im Zuge der Angriffshandlungen versenkt. Das Boot konnte nach Angaben amerikanischer Historiker der gegenständliche Nachweis dafür sein, dass den ersten Schuß im Krieg zwischen Amerika und Japan von amerikanischen Streitkräften abgegeben wurde - reichlich eine Stunde vor dem japanischen Angriff. Untersuchungen und Bergung dauern an.

Tag des offenen Denkmals 1 - Einladung nach Mannheim (27.08.02)

Wie jedes Jahr hier die Einladung des Mannheimer Vereins Pro Denkmal e.V.:

zum Tag des offenen Denkmals am 08.09. 2002 öffnet die Festung Mannheim wieder ihre Tore. Zwischen 10.30 Uhr und 17.30 Uhr führen wir stündlich (Dauer ca. 45 Minuten) durch die unterirdischen Festungsanlagen in L 5, 1 (letzte Führung: 17.30 Uhr, Schießdemonstrationen nur bis 14.30 Uhr). Wegen der räumlichen Verhältnisse finden jeweils nur ca. 25 Personen Einlaß. Hundeverbot!

Anfahrt mit PKW: Die nächstgelegenen Parkhäuser unter dem Stadthaus N 1 (empfohlen) oder unter der Milchkannensammelstelle Mannheim Hbf (sehr teuer) benutzen (keine Parkmöglichkeiten vor dem Festungsdenkmal).
Anfahrt mit ÖPNV: Stadtbahnlinien 1, 3, 4 und 5 (Haltestelle Universität).
Anfahrt mit der Deutschen Bahn: Vom Hauptbahnhof ca. sieben Minuten Fußweg oder mit Stadtbahnlinien 1, 3 und 5 bis Universität (nächste Haltestelle).

Eintritt frei!

Viele Grüße

Ihr Bernd Fillafer

Krankenversicherung CZ (27.08.02)

Bislang war für Reisen nach CZ eine Auslandsreise- Krankenversicherung notwendig. Diese Regelung wird nach dpa ab 01.09.02 aufgehoben. Damit gelten dann die gleichen Regelungen wie für Reisen nach PL.

Neues vom Bernsteinzimmer (17.06.02)

Ein neues Buch erregt die Gemüter der BZ- Sucher: Heinz Schön behauptet in "Das Geheimnis des Bernsteinzimmers" (Pietsch- Verlag Stuttgart 2002. 256 Seiten, 26 Euro), das BZ wäre niemals aus Königsberg herausgekommen, weder verbrannt noch verlagert worden, sondern befinde sich immer noch in den Kellergewölben des ehemaligen Schlosses. Die Argumentation im Buch folgt der Ausschlußmethode und ist durchaus nachzuvollziehen. Lesenswert!

Ich danke Jürgen für den Tip!

Bilder vom Bergsturz Hrensko - CZ (09.06.02)

Nachdem wir nun schon zwei mal berichtet haben, ist es gelungen: Wir haben endlich einmal Bilder des Bergsturzes und von den Sicherungsarbeiten in Hrensko gemacht:

Es wird deutlich, dass man hier mit Hochdruck an der Sicherung arbeitet. Selbst heute, zum Sonntag, war man am Wirken.

Wer weitere Bilder benötigt: Anfragen.

Ausstellung in Berlin (13.05.02)

In Berlin findet seit 09.05. eine Ausstellung zur Zwangsarbeit in Berlin statt. Angeboten werden neben vielen Infos zum Thema auf Führungen. Nähere Infos sind auf einer eigenen Seite zu finden. Ich danke Jörg für die Info!

Lok im alten Tunnel gefunden (17.04.02)

Eine Lokomotive und ein Spezialwaggon aus der Zeit des 2. Weltkriegs hat man in einem zugeschütteten Tunnel in den rumänischen Karpaten entdeckt. Der Tunnel sollte eine Bahnverbindung zwischen der in den Vorkarpaten gelegenen Stadt Târgoviste und dem Gebirgskurort Sinaia herstellen. Das Projekt wurde aber noch vor 1940 aufgegeben, der Tunneleingang war mehr als 50 Jahre blockiert. Derzeit plant man, den Tunnel erneut fertig zu stellen. Dabei wurden die Fahrzeuge entdeckt.
Ich danke Alexander für die Info zur Meldung der Morgenpost!

Wieder mal: Streit wegen BZ- Buddelei (06.04.02)

Eine Klage hat Schatzsucher Gaensel gegen die Gemeinde Hora Svate Kateriny angestrengt. Es geht um Schadenersatz von 5 Millionen CZ- Kronen (das sind in etwa 160.000 €). Wir erinnern uns: Sowohl im erzgebirgischen Deutsch- Neudorf als auch in der nordböhmischen Gemeinde Hora Svate Kateriny wurde in Stollensystemen nach dem Bernsteinzimmer gesucht (siehe diverse letzte Meldungen der letzten Jahre). Seit den Anfängen 1998 kam es immer wieder zu Unterbrechungen der Suche - sowohl in D als auch in CZ. In Hora Svate Kateriny ging es vor allem um fehlende Genehmigungen und unsichere Finanzierung. Nun soll die tschechische Gemeinde die Zusammenarbeit mit Gaensel weitgehend eingestellt haben. Den Zuschlag habe eine Firma namens Ekodrill aus Pribam erhalten. Über die Aktivitäten auf deutscher Seite in Deutsch- Neudorf ist nichts weiter bekannt geworden. Zuletzt sollte in den fraglichen Stollen ein Besucherbergwerk eingerichtet werden.

125 Jahre Rothschönberger Stollen (05.04.02)

In Rothschönberg (Sachsen/ Freiberger Bergbaurevier) begeht man am Wochenende 13./ 14.04.02 den 125. Jahrestag der Inbetriebnahme des dortigen Wasserstollens. Als technische Meisterleistung seiner Zeit entwässert der 13 km lange Stollen Teile des Freiberger Reviers. Entlang der Stollenführung finden diverse Veranstaltungen statt, die auch familientauglich sind. Bergbautechnische Denkmale werden vorgestellt, Ausstellungen sind vorbereitet, neue Schautafeln geordert. Ein Besuch lohnt sich bestimmt.

NICHTS ist unmöglich.... :-) (01.03.02)

Ich sags ja immer, es gibt im Leben nichts, was man nicht erleben oder zumindest erfahren würde: Bei Raspenava (Raspenau - Friedländer Zipfel, CZ) überfuhr ein PKW- Fahrer ein Tier. An sich nichts ungewöhliches. Fragen kamen erst auf, als er sich den Unfallgegner näher besah. Es handelte sich um ein ausgewachsenes Stachelschwein.... Wo das Tier herkam, ist absolut unklar. Aus dem Zoo von Liberec (Reichenberg) nicht, dort sind die Stachelschweine vollzählig.
Und was sagt uns das fürs Hobby?? Immer auf absolut alles gefaßt sein. Auch auf solche Sachen, die eigentlich unmöglich sind!

Ausnahmezustand in Hrensko verlängert (28.02.02)

Bereits Mitte Januar 2002 wurde im nordböhmischen Hrensko (CZ) der Ausnahmezustand ausgerufen. Nachdem sich einige große Felsen oberhalb des Ortes durch Witterungseinflüsse gelockert hatten, mußten Teile des Ortes evakuiert und der Ausnahmezustand ausgerufen werden - der anschließend immer wieder verlängert wurde, nachdem es nicht gelang, die Felsen zu sichern. Hrensko (Herrenkretschen) liegt an der Elbe unmittelbar an der Grenze zu Deutschland (Böhmische Schweiz). Ende des Zweiten Weltkrieges waren im Ort Teile des Archives des Reichssicherheitshauptamtes untergebracht. Heute ist Hrensko Ausgangspunkt etlicher Touren durch die Böhmische und Sächsische Schweiz und lebt vorrangig vom Tourismus.

Sachsens Unterwelt lebt - Bergsicherung (14.02.02)

Auch in Sachsens Unterwelt haben die extremen Temperaturschwankungen der letzten Wochen ihre Spuren hinterlassen. Die Bergsicherung Freital GmbH wurde allein im Januar zu drei Tagesbrüchen gerufen, wusste die Sächsische Zeitung am 06.02.02 zu berichten. Rund 3500 bergbauliche Untertageanlagen sind allein aus dem Regierungsbezirk Dresden bekannt - das sind längst nicht alle, die auch real vorhanden sind. Der bekannteste Tagesbruch des vergangenen Jahres ereignete sich unter einer Dippoldiswalder Pension. Der Bergbau um Dippoldiswalde ist seit Beginn des 13. Jahrhunderts nachweisbar. Der Gangbezirk gehört zum östlichen Randbezirk des Freiberger Reviers. Hier wurde in den Gruben eine Zn - Sn - Cu- Folge abgebaut, neben Silber wurde also auch eine ansehliche Menge Kupfer gefördert. Nach einer kurzen Wiederbelebung nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde der Bergbau Anfang des 19. Jahrhunderts endgültig eingestellt. Von den ganz alten Stollen gibt es naturgemäß nur sehr selten Risse, was heutzutage ein erhebliches Gefahrenpotential darstellt.

Team Delta wird in diesem Jahr einige Anlagen aus dem Freiberger Zentralrevier und den angrenzenden Randgebieten vorstellen.

Ich danke PeMü für die Information!

Grubenunglück in Polen (07.02.02)

Bei einer Sprengung auf der 700- Meter- Sohle der polnischen Grube Jasmos bei Jastrzebie Zdroj (Oberschlesien) kamen am 06.02.02 zehn Bergleute ums Leben. Grund war die Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften. Es handelt sich um das größte Grubenunglück der letzten 15 Jahre in Polen.

Keine Angst vor Überwachungskameras... (10.01.02)

... jedenfalls nicht in Prag. Sie sind nur so gut wie der Mensch, der sie bedient. Bislang unbekannte Diebe stahlen um den Jahreswechsel drei Überwachungskameras der dortigen Polizei. Die Bilder der überwachten Orte wurden direkt ins Revier auf Monitore übertragen. Schon nach drei Tagen wurde der Diebstahl bemerkt. Nicht durch die Polizei, sondern durch die Prager Straßenreinigung ;-))

Bombe unter Fußballzuschauern (10.01.02)

Am 08.01.02 wurde im Berliner Olympistadion eine britische 250- kg- Bombe entschärft. Im Zuge von Modernisierungsarbeiten war der Sprengkörper zwischen Haupttribüne und Marathontor entdeckt worden, wo er seit 1944 oder 1945 gelegen haben dürfte.

 

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