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Letzte Meldungen - 2004

Mielke- Bunker verkauft (09.07.04)

Wie die MOZ von heute meldet, wurde das Objekt 5005, der ehemalige Mielke- Bunker in der Ortslage Biesenthal (nördlich von Berlin) verkauft. Sehr zur Freude der Biesenthaler Stadtväter, denn mit dem Erlös soll der Ausbau einer Straße finanziert werden. Womit auch klar ist, dass es sich bei der Kaufsumme dieses Mal nicht um den symbolischen Euro gehandelt hat. Käufer ist ein Zentrum für regenerative Energien. Der Bunker soll erhalten, aber vorerst geschlossen bleiben. Ob und wann es eine Besichtigungsmöglichkeit geben wird, ist unklar.
Ich danke Jürgen für die Info!

Wismut- Halden bei Ronneburg werden abgetragen (23.06.04)

Sie waren nicht zu übersehen, die Spitzhalden um die Ortslage Ronneburg. Schon von der Autobahn aus waren sie zu erkennen. Offiziell mit dem ersten Spatenstich zum diesjährigen Tag der offenen Tür am 05.06.04 begann der Abtransport der sogenannten Reuster Halden zur Auffüllung des Tagebaus Lichtenberg. 2007 soll das abgeschlossen sein.

Goldfund in Thüringen (05.06.04)

Bereits Anfang Mai entdeckte ein Rentner ein 2,2 cm langes Goldnugget im oberen Schwarzatal. Einfach so, ohne Detektor oder sonstige Hilfsmittel. Mit 9,64 Gramm reinem Gold wird es damit nur noch von dem 1576 entdeckten 10,2 Gramm schweren Nugget überboten und ist der zweitgrößte Goldfund in Thüringen.

In dem Zusammenhang: Es gibt auch ein neues Buch zum Thema: Schade und Birke, Gold im Lausitzer Bergland, 119 Seiten , Lapis.- Verlag, 12,50 Euro.

Erwischt auf der Autobahn (05.06.04)

Kurz nach dem diesjährigen Männertag wurde aus Polizeiberichten des mdr bekannt, daß bei einer Anhaltekontrolle auf einer Autobahn in Thüringen eine seltsame Ladung festgestellt wurde. Es handelte sich um Gegenstände aus dem Museumsstollen und den hinteren Bereichen des Mittelwerkes. Näheres wurde offiziell nicht bekannt.Teilweise wird davon ausgegangen, daß es sich bei den aufgefundenen Gegenständen um Diebesgut aus lange zurückliegenden Raubzügen handelt. Eine Bestätigung hierfür gibt es bislang nicht.

Bleibt zu hoffen, das man den dafür Verantwortlichen gehörig ins Hinterteil tritt. Das ist genau das geldgierige Klieentel, was das Image des Hobbys versaut!

Blaublütiger "Nachwuchs" für uns Bunkerbekloppte (27.02.04)

Ort des Geschehens: Der Wald bei Moritzburg, der schon bei den sogenannten Wettiner Schatzfunden für Aufsehen gesorgt hat. Hauptperson: Der neue Besitzer der Ländereiem (3.000 ha), Rüdiger Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen. Er geht Gerüchten über angebliche Atombunker in seinem Wald nach. BILD zeigt ihn in der Ausgabe vom 23.02.04 in Schutzanzug, mit Helm und Mundmaske durch untertägige Gemäuer schreitend... Und mit einem Spaten in seinem Wald buddelnd. Was wohl Frau Oexle dazu sagt? :-))

Wie auch immer. Wenn Hilfe benötigt werden sollte: Eine Mail reicht und wir wollten sowieso das neue VLF- Gerät ausprobieren...

Seemine in Brückenfundament gefunden (26.02.04)

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das bewahrheitet sich immer wieder.

Bei Abrißarbeiten einer Brücke bei Pfingstberg (Uckermark) wurde eine deutsche Seemine im Fundament gefunden. Hier führt eine Straße über eine gut befahrene Eisenbahnstrecke. Ergebnis: Evakuierung von der 60 Einwohner von Pfingstberg sowie eines Hauses in Wilmersberg, Sperrung der A11 und der Bahnstrecke Berlin - Stralsund. Die 260 kg schwere Seemine wurde ohne Zwischenfälle entschärft. Bereits im vergangenen Jahr wurde ganz in der Nähe schon einmal eine Seemine entdeckt.

Geisinger Silberstollen bleibt geschlossen (04.02.2004)

Der Silberstollen im Erdbachtal bei Geising bleibt weiter geschlossen, wie die "Sächsische Zeitung" heute zu berichten weiß. Der ehemalige Schaustollen ist seit Mitte der 90-er Jahre nicht mehr geöffnet. Wie hoch die Aufwendungen für eine Wiedereröffnung sind, weiß keiner.
Es handelt sich um einen sehenswerten Gangbergbau auf Silber- Kupfer- und Bleierze aus dem 16 Jahrhundert bis 1864.

Einige Impressionen, die PeMü zur Verfügung gestellt hat. Danke!

 

Freiberger Archive in Gefahr - 24.01.2004

Es war wohl doch kein verfrühter und obendrein geschmackloser Aprilscherz, was BILD am 22.01.04 zu berichten hatte:

Der Sächsische Rechnungshof fordert, die Bestände des Bergarchivs Freiberg auf Mikrofilm zu kopieren und dann die Originale zu vernichten. Aus Kostengründen… In Freiberg lagern rund 5 km Akten und ca. 106000 Bergbaukarten. Der Präsident des Sächsischen Rechnungshofes wird zitiert mit: "Wir wollen nicht alles vernichten, aber es muß dringend gespart werden. Moderne Speichermöglichkeiten verringern die Kosten".

Während sich der Bürger mit der Denkmalschutzbehörde streitet, ob wegen exorbitanter Energiepreise das Fenster mit zusammenhängender Thermoverglasung doch ausnahmsweise ins denkmalgeschützte Fachwerkhaus eingebaut werden darf, fordern Politiker, aus Kostengründen Darstellungen und Risse aus dem 16. Jahrhundert zu verbrennen.

Eine Idee, die einen würdigen Platz zwischen LKW- Maut und Gesundheitsreform finden und bundesweit Schule machen sollte. Lassen sich doch auf diese Weise sicher auch die Kosten für die Aufbewahrung der Gemälde alter Meister ganz erheblich senken.

Da fällt einem als Bürger nix mehr zu ein…

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