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Kunstgüter in Königsberg gefunden (22.12.99)

Wie mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend melden, sind auf der Burg Königsberg über 1500 Kunstwerke aus dem Besitz desPreußischen Museums der Stadt Königsberg gefunden wurden. Das Museum war auf der Burg untergebracht. Der Wert beträgt mehrere Millionen Mark. Die genauen Fundumstände sind noch nicht bekannt.
Teile des Schatzes der Wettiner versteigert (21.12.99)
200 Stücke aus dem berühmten Wettiner Schatzfund sind am Freitag, den 17.12.99 in London versteigert worden. Der Erlös von 7,196 Millionen Mark übertraf die Erwartungen von etwa sechs Millionen Mark und kam auf das Konto des Hauses Wettin.
Geowissenschaftliche Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg bleiben vorerst geschlossen (07.12.99)
Wie einer Pressemitteilung der TU zu entnehmen war, bleiben die o.g. Sammlungen voraussichtlich bis Juli 2000 geschlossen. Grund sind Umbauarbeiten. Nicht davon betroffen ist die paläontologisch- stratigrafische Sammlung, die sich in einem anderen Gebäude befindet.

Sondeneinsatz einmal anders (14.11.99)

Wie die Zeitschrift “Lapis” in ihrem Heft 11/ 99 auf Seite 32 ff berichtet, gelangen einigen Mineralsuchern im Schwarzwald bei Wittichen auf der Sophia- Halde einige sehr schöne Neufunde, als sie einen Metalldetektor benutzten. Eigentlich gelten die Halden des Reviers als abgesucht. Zu Tage wurden schöne Stufen u.a. von gediegen Silber gefördert. Ob man diesen Sondeneinsatz auch in Zukunft verbieten möchte?

Wieder einmal Spielerei mit Munition (09.11.99)

Wie mehrere tschechische Zeitungen heute melden, wurden sechs Kinder in Krnov (Nordmähren) z.T. lebensgefährlich verletzt, als sie eine russische Werfergranate aus dem 2. WK fanden und sie ins Lagerfeuer warfen.

Pause für umstrittene Wehrmachtsausstellung (05.11.99)

Nach massiver Kritik in- und ausländischer Wissenschaftler wurde die lange umstrittene Ausstellung zur Überprüfung zurückgezogen und alle Termine, auch im Ausland, erst einmal gestrichen. Eine unabhängiges Gremium, dem auch Kritiker angehören, soll die Ausstellung mindestens 3 Monate lang untersuchen. Dem Gestalter der Ausstellung, der Historiker Heer, war in die Kritik geraten, als bei 34 Dokumenten falsche oder irreführende Bildunterscriften entdeckt wurden. So zeigte ein Bild, das eine Massenerschießung der Wehrmacht in Kraljewo (Serbien) dokumentieren sollte in Wirklichkeit Leichen von Gefängnis- Insassen im galizischen Lemberg, die durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD 1941 vor Einmarsch der deutschen Truppen erschossen wurden. Einer der ersten Kritiker, der polnische Historiker Bogdan Musial, wurde mit Prozessen überzogen. Obwohl die Fehler früh erkannt wurden, bedurfte es erst weiterer Intervention von Historikern aus dem In- und Ausland, bis die Überprüfung angeordnet wurde. Bislang sahen 900.000 Besucher in 31 Städten die Ausstellung.

Autobahn in CZ und SK billiger als bisher (04.11.99)

Frohe Botschaft für alle diejenigen, die nur einmal im Jahr kurz nach CZ und SK fahren: Ab 01.01.00 gibt es in beiden Ländern Kurzzeit- Vignetten. Bisher war man gezwungen, Jahresvignetten zu erwerben, auch wenn man die Autobahnen dort nur einmalig benutzen wollte. In der Slowakei wird eine Kurzzeitvignette eingeführt, die 15 Tage gültig ist. Tschechien führt 10- Tages und Monatsvignetten ein. Für 10 Tage bezahlt man rund 6 DM. Die anderen Preise wurden noch nicht bekannt.

Bernsteinzimmer - Prozeßbeginn um Mosaikbild (29.10.99)

Seit dem 28.10.99 wird vor dem Bremer Landgericht über die Straftaten in Zusammenhang mit dem geplatzten Verkauf des Steinmosaiks, das 1997 bei einem Bremer Notar beschlagnahmt wurde. Das Bild wurde als Teil des legendären Bernsteinzimmers identifiziert. Es war seit Ende des Zweiten Weltkrieges verschollen. Rechtlich wird sich das Bremer Landgericht u.a. damit zu befassen haben, wie das Bild in den Besitz des Rentners kam, der den Verkauf für 2,5 Mill US- $ über Mittelsmänner arrangiert haben soll. Vielleicht ist so etwas über den Weg des BZ in den letzten Kriegstagen in Erfahrung zu bringen. Prozeßfortsetzung am 08.11.99. Bild des Bildes liegt vor, bei Interesse über mich anfordern.

Wieder mal kein Finderlohn? (29.10.99)

Artikel aus www.schatzsucher.net (Autor: Ostler):
Als der Baggerführer Heinz Betz vor drei Jahren in Regensburg 400 Goldmünzen in der Baggerschaufel blitzen sah, freute er sich noch auf einen Anteil. Nun nach einem Rechtstreit durch sämtliche Instanzen entschied der Bundesgerichtshof gegen den Arbeiter: Die Münzen gehören der Stadt, so der BGH. Scheinbar sind fundierte Grundkenntnisse des Bürgerlichen Gesetzbuches nun auch beim höchsten deutschen Gericht nicht mehr nötig.
Darin besagt nämlich der § 984 (Schatzfundparagraph), daß "50% eines Schatzfundes hälftig dem Grundeigentümer und Entdecker gehören! Damit ist zu befürchten, daß ab sofort kaum mehr Schatzfunde gemeldet werden. Die Richter des BGH haben der Wissenschaft einen Bärendienst erwiesen.
Zusatz von mir: Sobald die Urteilsbegründung vorliegt, werden wir uns mit dem Thema nochmals befassen. Der rechtliche Hintergrund ist mir sehr schleierhaft, es sei denn, der Baggerführer hat als Angestellter der Stadt Arbeiten in deren Auftrag ausgeführt und die Münzen dabei gfunden...

Bison H geborgen (20.10.99)

Nach dreijähriger Vorbereitungszeit ist es nun gelungen ein Sonderkraftfahrzeug, Sd Kfz 138/I “Bison” Ausführung H aus einem Stausee in Oberösterreich aus 12 m Tiefe, davon 8 m Schlamm zu bergen. Trotzdem befindet sich das Fahrzeug in einem erstaunlich guten Zustand. Von der “Bison “ wurden 1943 insgesamt 90 Stück gebaut. Nach der Restaurierung wird es im Museum Fahrzeug-Technik-Luftfahrt, Sulzbach 178, A-4821 Lauffen/Salzkammergut, Telefon +43(0)6132-26658, Fax 23934, zu besichtigen sein.
Ich danke Jochen für die Information.

Neues vom Berg Oybin (20.10.99)

Wie das sächsiche Amt heute mitteilte, ist auf dem Berg erst mal Ende der Grabungssaison.
Dieses Jahr wurde von der Bibliothek bis zum Pecschek- Denkmal gegraben. Zu allerletzt wurde ein verfüllter Raum gefunden, der ursprünglich im Ganzen aus dem Felsen geschlagen wurde (15. Jhdt.). Wir wünschen gutes Gelingen im Jahr 2000!

Schiffe gesucht, Erdgas gefunden (23.09.99)

AP zitiert heute die Mitteilung der amerikanischen NGS: Der amerikanische Archäologe Robert Ballard (entdeckte u.a. das Titanic- Wrack) fand bei seiner Suche nach Schiffswracks vor Israel und dem Gazastreifen ein riesiges Erdgaslager, das sich von Israels Küste vor der Stadt Aschdod vermutlich bis nach Ägypten erstreckt. Gefunden hat er auch zwei phönizische Galeeren. Und da sage noch einer, Archäologie bringe keinen finanziellen Nutzen....

Jonastal: vermutlich Zugang entdeckt! (07.09.99)

+ + + nach sich in letzter zeit für uns verstärkenden hinweisen auf das vorhandensein unbekannter unterird. anlagen in einem bislang wenig beachteten gebiet oberhalb der jonastalstrasse kam es kurzfristig zu mehreren geländebegehungen. gestern nun wurden in den dickichten der wälder einige bis dahin wohl so gut wie unbekannte alte betontuinen (WK II) und DAS LOCH selbst entdeckt.
- es liegt eingebettet in dem ruinenbereich,
- es ist ein künstliches relikt
- es ist stark bewettert
bei außentemperaturen von ca. 27 grad drang aus dem loch ein starker kühler luftzug an die oberfläche, so stark, dass ein hineingehaltenes feuerzeug fast verlosch, das loch selbst stellt momentan jedoch keinen einstieg als solchen dar, es ist aber offensichtlich ein verbrochener luftschacht o.ä. der bemerkenswerterweise zu einer völlig unbekannten anlage in der tiefe des berges führt, zur zeit hat das LOCH nur eine öffnungsgröße, dass man einen tennisball hinunterwerfen könnte (was natürlich niemandem empfohlen sei!) höchstwahrscheinlich befindet sich in dem ruinenbereich zumindest noch eine weitere öffnung, die starke bewetterung deutet darauf hin, von einer sofortigen öffnung des loches wurde aus verständlichen gründen abstand genommen,
weitere untersuchungen erfolgen in kürze, fotos sind in vorbereitung, die genaue lage des objektes wird hier aus ebenfalls wohl verständlichen gründen nicht genannt + + +
wolfgang/ team-delta/ gruppe erfurt
Zusatz von mir: Ich habe Wolfgangs Text so verändert, dass er nun wirklich keinen Hinweis auf die Lage zulässt. Wer das Gebiet kennt weiss, wovon ich spreche. Es ist also sinnlos, auszuschwärmen und zu versuchen, das Objekt zu finden. Fotos folgen in Kürze. Wir arbeiten fieberhaft an einem Konzept zur Sondierung und Öffnung. Bevor die ersten Fotos von “unten” nicht vorliegen, wird es keinerlei Informationen zur Lage etc. geben. Anrufe und Mails diesbezüglich sind deshalb wenig erfolgversprechend. Selbstverständlich werden die Untersuchungsergebnisse veröffentlicht.
Dieter

GPS- Probleme (07.09.99)

Ein Vorgeschmack auf das Jahr- 2000- Problem wird derzeit GPS- Nutzern geboten. Nach “normalem” Einschalten wie gewohnt tun es die Geräte derzeit nicht mehr. Ursache ist die im System verwendete Art der Wochenzählung. Die endet bei 1023, und das war am 21.08.99. Für etliche Gerät bedeutet das, dass eine Neuinitialisierung in der Zeit zwischen 21.08. und 21.09. bei jedem Gerätestart durchgeführt werden muss - mit den entsprechenden Wartezeiten bis zur Betriebsbereitschaft. Nach dem 21.09. dürfte es keine Probleme mehr geben. Detailinformationen gibt es auf den HPs der Gerätehersteller.
Ich danke Jürgen für die Information

Schatzsuche auf archäologisch (03.09.99)

Archäologen suchen derzeit auf dem Berg Oybin (Landkreis Löbau- Zittau, Sachsen) nach Befunden. Die Befunde finden sich in Kellergewölben der Ruinen des Altersruhesitzes Kaiser Karls des IV. Ausgelöst wurden die Aktivitäten der Mitarbeiter von Frau Oexle durch Bauarbeiter, die ein Relief eines zweischwänzigen Löwen fanden und der Erkenntnis, dass Karl IV in der Nähe seiner Schatzkammern immer dergleichen Kennzeichnung anbrachte. Da letztmalig in den Hussitenkriegen schwer beladene Pferdefuhrwerke den Prager Domschatz nebst Staatsschatz in Richtung Oybin tranportierten, sich hartnäckig Gerüchte von geheimen Gewölben und Gängen in Oybin hielten und nun ein Tonnengewölbe unter dem ehemaligen Palst gefunden wurden, könnte der Befund durchaus materiellen Wert haben....
Ich werde also heute nachmittag dort hineilen und versuchen, einige Fotos zu machen. Vielleicht gelingt es mir auch, Jana F. zu sprechen, die die Ausgrabungen leitet. Falls im Palais zu DD noch keiner diese Zeilen gelesen hat :-))
Fotos und Bericht: Bitte links auf Oybin klicken.

See verschwunden - oder: was uns unter der Erde passieren kann (12.08.99)

Wie dpa meldet, verschwand am Dienstagnachmittag (10.08.99) in den Bergen bei Mondovi östlich von Cuneo in Westitalien ein Bergsee. Augenzeugen werden zitiert mit: “Die Erde öffnete sich und verschluckte das Wasser und die Bäume am Ufer”. Die Gegend ist bekannt als Karstgebiet mit zahlreichen Grotten. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Wir sollten das zum Anlaß nehmen, darüber nachzudenken, daß die Begehung unterirdischer Hohlräume nicht unbedingt ungefährlich ist.

Sprengstoffanschläge am OWB (29.07.99)

Wie mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend melden, erschütterten am Mittwoch 21.07.99, fünf Explosionen den OWB. Über die Täter ist nichts bekannt. Die Anschläge erfolgten zwischen Gorzow (Landsberg) und Zielona Gora (Grünberg). Als Polizisten am Mittwoch die Spuren der Explosion in einem Bunker bei Miedzyrzecz (Meseritz) sichern wollten, riß eine Explosion in einem Aussichtsturm bei Bunker 724 einen tragenden Pfeiler weg. Zwei der Detonationen fanden bei den Eisentoren statt, die den touristisch besuchten Teil vom Fledermausquartier abtrennen und Besucher fernhalten sollen.
Ich wünsche denjenigen, die so etwas tun, gute Besserung und alsbaldiges Erwischtwerden. Die Verhaltensweisen passen in das Schema, das ich zu Koralle beschrieben hatte. Und unmittelbar am Güterbahnhof “Heinrich”, einem Ziel der Anschläge, befinden sich mindestens 3 illegale Einstiege....

Zeckenplage (28.07.99)

Wie dpa berichtet, wird die Zeckenplage in den an Sachsen grenzenden östlichen CZ- Kreisen immer größer. In den nordböhmischen Kreisen sind in den letzten 6 Monaten bereits 19 Menschen an Gehirnhautentzündung erkrankt, die durch die Tierchen übertragen wird. Keiner der Fälle verlief bislang tödlich. Da Zecken auch vor EU- Außengrenzen keinen Halt machen, sollte bei Sucherei in der Oberlausitz, im Zittauer Gebirge und in der Sächsischen Schweiz entsprechende Vorsorge getroffen werden.

Mercury- Kapsel geborgen (23.07.99)

Nur einen Tag vor dem 38. Jahrestag der Versenkung konnte die Mercury- Raumkapsel aus knapp 5 km Tiefe ca. 480 km südöstlich Cap Canaveral geborgen werden - wir hatten über die Bemühungen berichtet. Die Liberty Bell 7 war das einzige bemannte Raumfahrzeug, daß die NASA nach erfolgreicher Mission verloren hatte.

V 2- Modelle

Für alle, die eigentlich schon immer eine V 2 in ihrem Bücherregal stehen haben wollten und ein bißchen handwerklich begabt sind, gibt es jetzt zwei Bausätze:
Der Imex- Bausatz bietet sichtbare Innendetails im Maßstab 1:16. Das Meisterwerk eines Bausatzes hat natürlich auch seinen Preis: 175,00 DM. Billiger geht es mit dem Revell-Bausatz, der allerdings weniger Details zeigt. Mit 29,95 DM ist man im Maßstab 1:35 dabei.
Bezugsquelle: Modell- Center, Dallinger Str. 4m, 90459 Nürnberg; Bestellnummer für den Imex- Bausatz IM 0001, für den Revell- Bausatz RE 3031. Es gibt auch weitere Modelle WK II und aktuell Bundeswehr. Bei Interesse einfach mal anrufen (0911/ 4468389)
... Nein, ich bekomme da keinen Rabatt .... :-))

Die Bernsteinzimmersuche geht weiter (02.07.99)
- aber nicht lange (Ergänzung vom 11.07.99)

Wie dpa und Berliner Morgenpost übereinstimmend melden, gibt es einen neuen Anlauf, dem Schindberg bei Coburg doch noch sein Geheimnis zu entreißen. Nachdem im Mai 1998 durch die interessierte Schatzsuchergemeinde beobachtet werden konnte, wie das THW im Auftrag des BMI ohne Vorbereitung größere Steine verrückte, scheint es nun ernst zu werden. Probebohrungen im Herbst 1998 und im Frühjahr 1999 haben Hinweise auf unterirdische Anlagen gebracht. Geophysikalische Untersuchungen bestätigen das. Am kommenden Wochenende soll es nun zur Sache gehen. In die vermuteten Hohlräume sollen Probebohrungen niedergebracht werden, in die Kameras herabgelassen werden sollen, um Bilder von innen zu liefern.
- knappe zwei Wochen später:
Geholfen haben unsere Wünsche leider nicht. Die Organisatoren der Suche gaben erst einmal auf, nachdem keine Hohlräume erbohrt werden konnten. Also erst einmal nichts neues vom Schindberg.

Tote im Jonastal?? (29.06.99/ 30.06.99)

Nach bisher unbestätigten Meldungen soll am Samstag gegen 14.30 Uhr ein 17- jähriges Mädchen aus der Umgebung im Jonastal getötet worden und ein 19- jähriges schwer verletzt worden sein. Zu den näheren Umständen wurde nichts bekannt. Ein Sexuladelikt ist auszuschließen. Die Todesursache ist unbekannt.
Ich werde versuchen, nähere Infos zu beschaffen. Wer von Euch am Wochenende im Tal war und irgendeine relevante Beobachtung gemacht hat, der möge die bitte einer Polizeidienststelle mitteilen. Wer das nicht möchte, kann sich alternativ auch anonym an mich wenden.
Heute (am 30.06.99) bietet sich folgendes Bild:
Zwei Mädchen, 17 und 19 Jahre alt, davon eines aus Ilmenau, begeben sich ins Tal, um Suizid zu verüben. Die Gründe sollen in eher globalen
Problemen liegen - Umweltverschmutzung etc. Man schreibt Abschiedsbriefe und nimmt Schlaftabletten. Eines der Mädchen muß sich übergeben und wankt zur Straße, wo es ihr gelingt, einen Autofahrer anzuhalten, der einen Notruf absetzt. Sie wird gerettet. Für das andere Mädchen kommt jede Hilfe zu spät. Zuvor hatte es jedoch einen anonymen Anruf bei der Rettungsleitstelle gegeben, was zumindest seltsam ist. Wir bleiben dran.
Ich danke wz und 12Alpha für die Informationen.

Tauchen nach WW 2 - Tollensesee - TVA für eigene Aktivitäten gesperrt (28.06.99)

Wie aus mehreren Quellen zu erfahren war, hat die Stadt Neubrandenburg als Eigentümerin des Tollensesees festgelegt, daß Tauchgänge in und um die Ruinen der ehemaligen Torpedoversuchsanstalt (gesprengte Bauten auf dem See) nur noch als begleitete Tauchgänge gestattet sind. Lizensiert hierfür sind die beiden Tauchschulen vor Ort - Kontaktinformationen sind bei mir zu bekommen.

Glück bei der Suche - und Pech gleich dazu (28.06.99)

Es muß nicht immer Altes sein: Curt Newport war nebst Team und Tauchroboter erfolgreich bei der Suche nach der Mercury- Kapsel Liberty Bell 7. Die war am 21.07.1961 im Atlantik versunken, nachdem nach erfolgreicher Weltraummission die Luke zu früh abgesprengt wurde. Die Kapsel wurde nach zweiwöchiger Suche in 5000 m Tiefe in der Nähe der Bahamas entdeckt. Allerdings ging in der rauhen See kurz nach der Entdeckung der Kapsel der Tauchroboter verloren. Newport wird die Kapsel also erst nach nochmaligem Griff zum Scheckbuch und mit mehrwöchiger Verspätung zu Gesicht bekommen.

Aufregung in Nachod (17.06.99)

Aufregung herrscht derzeit in Nachod (CZ). Die Stadt ist bekannt für ihre nahe gelegenen Werkgruppen der tschechischen Landbefestigung. Hintergrund: Die Staatsanwaltschaft Hof hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da es Hinweise auf ein Massaker an deutschen Gefangenen gibt. Die Opfer seien nahe des dortigen Schlosses in Massengräbern beigesetzt worden. Seitens der tschechischen Behörden werden die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Die derzeitige Stimmung ist nicht unbedingt als freundlich zu bezeichnen, zumal auch Lokalzeitungen das Thema aufgegriffen haben. Kein guter Zeitpunkt zum Besuch der Werkgruppen...

Größtes Höhlensystem Rußlands entdeckt (04.06.99)

Unter Mitwirkung der beiden Dresdener Thomas Heidbüschel und Mario Altmann wurden durch den russischen Höhlenclub Arabika erste Vermessungen in der Höhle Peschera Botowskaja in der Nähe von Irkutsk durchgeführt. Bisher sind Gänge von 44,7 km Länge und mit mehr als 6800 Kreuzungen entdeckt worden. Damit ist die Peschera Botowskaja das größte bekannte Höhlensystem in Rußland.

Fliegerleiche gefunden (17.05.99)

Nördlich von Rudolstadt wurden die Reste eines deutschen Jagdflugzeuges aus WK 2 auf einem Feld entdeckt. Das Wrack lag in 7 m Tiefe. Auch der Pilot konnte an der Erkennungsmarke identifiziert werden. Es handelt sich um den Oberfeldwebel Georg Fröhlich, der im Kampf mit amerikanischen Jägern abgeschossen wurde. (Die Meldung hat Axel entdeckt)

Hausbesuch in Sachsen (20.04.99)

Ein 17- jähriger aus Ottendorf- Okrilla (Sachsen) erhielt Hausbesuch von der Polizei. Man fand 1,5 kg TNT, eine Panzergranate, eine Panzermine mit Zünder, eine Wurfgranate, vier Handgranatenzünder, 25 Patronen diversen Kalibers, zwöf Zünderbügel und eine scharfe Handgranate. Das waren nur die verbotenen Sachen... Alles stammt aus neueren Armeebeständen und wurde in der Gegend um Teupitz auf ehemaligen Truppenübungsplätzen aufgesammelt. Nun wartet anstelle der Sammelwut erst mal der Gerichtsprozeß.

Bunkerbuddler festgenommen die Zweite (18.04.99)

Die Sache mit den Radiomeldungen konnten wir aufklären. Es geht um Forschungen nicht in unmittelbarer Grenznähe, sondern im Bereich des Ostwalls. Da der Bericht noch längere Zeit interessant sein wird, habe ich ihn auf die OWB- Seiten gestellt.

Bunkerbuddler festgenommen (17.04.99)

Es kam, was irgendwann kommen mußte: Wie mehrere lokale Radiosender übereinstimmend meldeten, wurden mehrere deutsche Staatsangehörige aus Brandenburg in Polen vom dortigen Grenzschutz festgenommen. Sie wurden überrascht, als sie versuchten, einen bislang unbekannten Bunker aus WK II in Grenznähe durch Aufgraben zu öffnen. Wo genau sich der Vorfall abspielte, wurde bislang nicht bekannt. Wir hören uns aber mal um....

Bißchen Gold gefunden (07.04.99)

Ein Schatzsucher hat im Westen Australiens einen 25 kg- Goldklumpen gefunden. Das Nugget ist ca. 1,1 Mill DM wert und wird im Juni von Southerby´s versteigert. Es handelt sich um das größte Nugget, das seit 20 Jahren in Australien gefunden wurde.
Der Finder möchte anonym beiben und wo genau er fündig wurde will er auch nicht verraten...

Kampfmittelbeseitigung Sachsen (27.03.99)

Heute wurden die Zahlen veröffentlicht: Zwischen 1992 und 1998 wurden allein in Sachsen 1900 Sprengbomben, 2900 Brandbomben, 1,1 Mill. Granaten, 17900 Minen und 20,3 Mill. Handwaffenmunition geborgen und entsorgt. Den Freistaat kostete das 53,6 Mill DM. An Hand der Zahlen kann sich jeder ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mit derartiger Hinterlassenschaft in Berührung zu kommen...

Grubenrisse umgelagert (27.03.99)

30000 historische Risse werden derzeit in Freiberg gesäubert, vermessen und in klimatisierte Räume umgelagert. In Freiberg lagern rund 66500 Risse, zumeist aus dem Freiberger Raum.

Wieder zu besichtigen: Falkenhagen (24.03.99)

Nahe des Ortes Falkenhagen gibt es eine große Bunkeranlage, wo in der Zeit WK II chemische Stoffe (Treibstoffherstellung für Raketen) gefertigt wurden. Vorbereitet war Deutschlands größte Produktion des Nervengases Sarin, zum Produktionsanlauf kam es jedoch zum Glück nicht mehr. Die Gedenkstätte Seelower Höhen richtete eine sehr informative Ausstellung hierzu ein.
Nachdem das Interesse der Öffentlichkeit auch nach Beendigung der Ausstellung nie ganz abriß, wurde nun eine Möglichkeit für weitere Führungen geschaffen. Das Falkenhagener Seehotel "Luisenhof" hat die Koordination übernommen (Tel. 033603/ 400). Es stehen 14 Termine zur Auswahl, Gruppenführungen ab 13 Personen können gesondert organisiert werden. Für den 2- stündigen Ausflug in die Geschichte sind warme Kleidung, festes Schuhwerk und eine Taschenlampe Pflichtausrüstung.

Haus Wettin und Freistaat Sachsen schließen überraschend Vergleich (15.03.99)

Was keiner mehr gedacht hatte, ist geschehen. Wettiner und Sachsen haben sich auf einen Vergleich geeinigt, der bislang am Veto Albert Prinz von Sachsens gescheitert war. Konkret kauft Sachsen 1500 Kunstwerke im Wert von 24 Mill. DM aus dem ehemaligen Besitz der Wettiner. Diese erhalten dafür 10,7 Mill DM in bar und zwei Grundstücke im Wert von 13 Mill DM. Die übrigen 13500 Kunstgegenstände, die über diverse Sächsische Museen verteilt sind, bekommen die Wettiner zurück. Einige davon sollen (Zustimmung aller Erben vorausgesetzt) in Schloß Schönwölkau bei Delitzsch gezeigt werden. Albert Prinz von Sachsen hatte übrigens sein Veto eingelegt, weil eine Klausel nicht aufgenommen werden sollte, das bei neuen Funen oder Rückführungen aus Richtung Moskau erneut verhandelt werden muß. Diese Klausel steht jetzt in dem ausgehandelten Vertrag... Das Oberhaupt der Wettiner, Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Herzog zu Sachsen wird mit den Worten zitiert: “Wir sind dem Freistaat für Geduld und Entgegenkommen sehr dankbar. Der Vergleich ermöglicht uns eine würdevolle Rückkehr ins Land unserer Ahnen.” Das freut uns aber für die Wettiner. Weniger Freude wird bei Herrn Marschner aufkommen. Der hat beide Schatzfunde gemacht und die Gegenstände abgegeben. Und dafür von Frau Oexle prompt zwei Strafanzeigen erhalten (Wir haben berichtet). Auch erhalten hat er einen in der Höhe nicht bekannt gewordenen Finderlohn, der für die Neuausstattung des Marschnerschen Wohnzimmers ausgereicht haben soll. Und das ist nicht groß...
Und wir haben wieder mal Gelegenheit darüber nachzudenken, ob es in einem Freistaat mit Schatzregal nicht doch etwa Gleichere unter allen vor dem Gesetz Gleichen gibt...

Suche nach Kunstgütern in Sachsen - 14.03.99

Die Sächsische Zeitung hat sich in ihrer Ausgabe vom 13./ 14.03.99 auf Seite M1 wieder einmal gegen sonstige Berichterstattung in den Medien gestellt und berichtet ganzseitig über Siegfried Pach. Pach gilt als der erfolgreichste Kunstfahnder Sachsens. Er erforschte die Stollen des Kalkwerkes Lengefeld und Einlagerungen in Schloß Rauenstein.Es gibt Skizzen des Barackenteiles im Kalkwerk, eine Außenansicht sowie Abbildungen aufgefundener Kunstgüter. Welchen Wert die durch Pach zurückgebrachten Kunstgüte haben, wollte man im Dresdener Landesamt nicht sagen....

Schatzsucher in Sichow (PL) - 10.03.99

In Sichow (Seichau), gelegen in Niederschlesien zwischen den Ortschaften Zlotorya (Goldberg) und Jawor (Jauer) hat eine Ruine bereits im vorletzten Jahr den Besitzer gewechselt. Es handelt sich um das ehemalige Schloß Manfred von Richthofens. Nach 1945 zur Ruine verfallen, haben vermauerte Kellereingänge schon immer zu Gerüchten über Einlagerungen geführt. Jetzt haben finanzkräftige Investoren das Schloß erworben. Unter ihnen soll sich auch ein Deutscher befinden. Es wurde ein hoher Zaun errichtet, scharfe Hunde bewachen das Gelände. Bereits im vergangenen Jahr wurde mit dem Freilegen der Kellerräume begonnen. Schloß Sichow gilt als ein möglicher Einlagerungsort der Frankschen Kunstsammlung.

Aktivitäten um Carinhall - 06.03.99

Um Carinhall herum begegnet man derzeit vielen Menschen - vom Munitionsbergungsdienst. Man beräumt Carinhall von noch vorhandenen Munitionsteilen. Wer dort größeres vorhatte, sollte die Arbeiten also besser verschieben....
Vorsicht beim Graben ist künftig trotzdem angebracht, es ist stark zu bezweifeln, das alle Munition gefunden und geborgen wird. Zumal sich die Beräumung wohl auf das Gebiet der Flakstellungen und der (dem MBD) bekannten Munitionssprengstellen beschränkt!

Bunker unter Düsseldorf gefunden - 10.02.99

Wie heute zu erfahren war, wurde durch wiedergefundene Pläne unter dem Polizeipräsidium Düsseldorfs der Notausstieg eines größeren Bunkers gefunden. Es handelt sich wohl nicht nur um einen “simplen” Luftschutzbunker. Am 20.02.99 soll der Notausstieg aufgewältigt werden. BIG wird dazu berichten und natürlich wird auch hier eine Mitteilung über das Ergebnis erscheinen.

Schatztauchen - 10.01.99

Wie mir Max heute mitteilte, ist es wieder möglich, ganz offiziell im Toplitzsee (AT) zu tauchen. Die Zufahrt zum See ist mit einer Schranke gesichert, der Schlüssel befindet sich bei Gerhard Zauner (Wer die Probleme des Toplitzsees meistern will, sollte auch wissen, wer das ist :-)). Ansonsten muß die Ausrüstung “händisch” hochgetragen werden.
Warnung: Tauchen im Toplitzsee ist nichts für Anfänger! Der See liegt in einer Höhe von 718 m ünN und ist eines der reizvollsten Tauchgewässer des Salzkammergutes. Alle Relikte aus der Zeit des WK II liegen weit unter dem Bereich von Nullzeittauchgängen, zumeist 60 m und tiefer und sind damit für normale Geräte unerreichbar. Trimix für Dräger- Geräte gibt es nur bei Zauner. Sollte es bei der Suche nach irgendwelchen Relikten WK II zu weiteren tödlichen Unfällen kommen, wird es vorbei sein mit der Freizügigkeit des Tauchens dort. UND: Der See ist auch rein taucherisch einzigartig und einmalig. Also vielleicht auch mal ohne Suche ganz einfach einen kleinen Tauchgang??

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