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Fuerteventura und der Nazi-General

Für alle WK2-Fans ist bei einem Besuch des Steinhaufens der sich Fuertevetura nennt, der Besuch der "Villa Winter" ein Muß.
Diese Villa befindet sich an einem gottverlassen Ende der Insel. Und gottverlassen ist nicht übertrieben. Für Normalsterbliche ist ein Jeep für dem Weg dahin unbedingt erforderlich (Ich war mit nem Opel Corsa da, wenn das der Autovermieter wüßte, hihi). Nicht mal bei meinem Rußlandtrip habe ich solche Pfade gesehen. Also, es geht ca 20 Km über Stock und Stein. Besser über Stein und Stein. Bergauf und Bergab, Serpentinen ohne Seitenbegrenzung mit 100 m Abgründen usw. Aber wenn Mann oben ist entschädigt einen das Panorama. Na jedenfalls kommt Mann dann einen Ort der "Cofete" heißt und echt nur aus 3 Häusern und einer Kneipe besteht. Von da aus sieht man schon die “Villa Winter”. Die Eingeborenen nannten den General den "Hexer". Dem Erzählen nach hat der gute Mann dort in unterirdischen Laboratorien Grundlagen-Forschung betrieben oder betreiben lassen. Zum Thema Kernspaltung und Nutzung von Mineralien für Atom-Forschung. Ich habe aber keine stichhaltigen Beweise für diese hartnäckige These. Fakt ist, daß Franco das ganze Gebiet dem Schickelgruber geschenkt hat. Und auf alle Fälle war General Winter der Strohmann für diese Schenkung.

Die Villa selber war mir nicht zugänglich. Ein offensichtlicher Bewohner ließ sich nicht ansprechen. Andere Touris erzählten, daß sie vor Jahren die Villa betreten durften und feststellten, daß alle Räume leer waren. Aber das Haus ist bewohnt. Entweder alles ist wirklich unterirdisch angelegt - dann verstehe ich nicht, warum Mann IM Berg wohnen soll, wenn Mann oben einen grandiosen Meerblick hat, oder es ist alles erfunden und die wohnen alle im Schafstall. Soll sich jeder seinen eigenen Reim machen.
Bis in die späten 80ziger hat die Witwe erfolgreich verhindert das an diesem Teil der Insel überhaupt gebaut wird. Sie ist dann zwangsenteignet worden, weil Touristen-Geld auf den Kanaren alles sprengt.(Was Wunder ,die stammen ja alle von Seeräubern ab:-) Die Witwe sitzt jetzt auf Gran Canaria und wacht da über die Reste der Nazi-Reichtümer. Bekanntermaßen ist ja noch sehr viel auf den Kanaren in (alter) deutscher Hand.
Jandia oder Moro Jabble

Der Hafen von Jandia soll Ausgangspunkt für etliche Fluchtabenteuer von Nazigrößen gewesen sein (Leider konnte ich bis jetzt keine Namen rausbekommen). Laut einschlägiger Literatur soll dort ein unterirdisches Hafenbecken existieren in dem 2 noch vollständige U-Boote liegen, die aber offiziell als versenkt gelten. In den 70zigern sollen Spanier und ein Österrreicher versucht haben, dafür Beweise zu erbringen und sind tragisch verunglückt.(Die Yacht ist angeblich explodiert. Ist aber unbestätigt) Aber auch dazu habe ich keine weiterreichenden Erkenntnisse. Der Hafen selber ist sehr tief und somit auch für große Schiffe und auch U-Boote zugänglich.

Zu sehen ist auf den ersten Blick nix was an Bunkeranlagen erinnert, aber durch den zunehmenden Tourismus kann auch viel abgerissen oder verschüttet worden sein. Allerdings muß das nix heißen denn Depots in Fjorden auf Norwegen waren so gut getarnt das Mann selbst heute davor stehen kann und sie nicht findet.

Fazit:

Jemand der viel Zeit hat und dem die Insel gefällt kann sich mal mit Hintergründen und Wahrheitsfindung befassen.
Der normale Touri mit WK2 Interessen fährt zur Villa läßt sich einen wohligen Schauer über die Haut ziehen und fährt möglichst vor Sonnenuntergang zurück an die Poolbar. Prost.

Axel

Der Hafen ist auch für größere Schiffe geeignet und tief ausgebaggert

Die im Text beschriebene Weiße Villa (Villa Winter) steht heute zum Verkauf.

Die etwas unbequeme Anfahrt.

 

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