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Ortungen mit VLF/ ELF Teil 2

Der heutige Stand: Geräte

Immer häufiger treffen Anfragen bei uns ein, ob wir denn noch an den VLF- Geschichten arbeiten oder es zu den Akten gelegt haben. Das ist eigentlich verwunderlich, denn die ersten Versuche wurden ja schon vor geraumer Zeit auf den Seiten beschrieben.

An dieser Stelle deshalb ein grober Überblick über den Stand der Dinge, hier erst einmal die Geräte betreffend. Die Seite ist allgemein gehalten, es fehlen technische Einzelheiten. Das hängt damit zusammen, daß der Erbauer der jetzt vorliegenden Geräte, Herr Wolfgang Friese, Einzelheiten zur technischen Umsetzung dieses Gemeinschaftsprojektes in einer Fachzeitschrift veröffentlichen möchte. Dem wollen wir natürlich nicht zuvorkommen. Schließlich hat Wolfgang viel Zeit und Mühe in dieses Projekt mit ungewissem Ausgang gesteckt und sich um die technische Umsetzung gekümmert. Ohne seine Mithilfe hätten wir den heutigen Stand nie erreicht.

Aktuell gibt es das Versuchsgerät in der Version Nr. 3

Zu den praktischen Möglichkeiten mit diesem Gerät erfolgt ein gesonderter Bericht. Zuvor sei aber schon gesagt, daß nach mittlerweile über drei Jahren Entwicklung alle Vorstellungen und Ziele erfüllt werden, die wir zu Beginn hatten.

Die Versuchsgeräte. Links die Version 2, rechts die neue Version 3.
Und ein Referenzbehältnis als Größenvergleich...

Veränderungen gegenüber dem "Urvater" der VLF- Messung

Zuerst einmal wurde der Laptop weggelassen. Die Notwendigkeit des Mitschleppens brachte nicht nur zusätzliches Gewicht, sie engte auch die Anwendungsfälle ein (Regen!) und die Zeit ist auch begrenzt, denn irgendwann ist der Akku leer. Konkret heißt das, alle Komponenten, die für den Grundbetrieb des Gerätes erforderlich sind, mußten auch in diesem untergebracht werden. Vom Empfangsteil über die Antenne und die Stromversorgung bis zur Auswerteeinheit. Das ist gelungen.

Als nächstes mußte ein Sender gefunden werden, der stabil und mit großer Leistung sendet, von der Frequenz her hinreichend tief in das Erdreich eindringt und überall dort zu empfangen ist, wo wir uns in der Regel herumtreiben. Auch dieses Problem ist gelöst.

Ein weiteres Problem in der Entwicklung waren die benötigten Antennen. Wir hatten im ersten Teil ja geschrieben, daß als Antenne Rahmenantennen die beste Möglichkeit wären, die Feldveränderungen im Boden aufzuspüren. Das ist auch so. Nur - Rahmenantennen sind sperrig und im Geländeeinsatz nicht gerade praktisch. Die Schäden sind eigentlich vorprogrammiert. Verwendet wurden deshalb abgestimmte magnetische Antennen hoher Qualität.

Neu hinzugekommen sind diverse Einstell- und Abstimmöglichkeiten und die Möglichkeit, Zusatzgeräte anzuschließen. Natürlich kann das Gerät auch ohne weitere Zusatzgeräte genutzt werden. Bei größeren Objekten im Boden ist eine sofortige Auswertung im Feldbetrieb möglich. Zu Orten sind Hohlräume, längere Kabel und Leitungen aller Art, Stollen, Bunker, geologische Anomalien und Schichtgrenzen...

Von Anfragen zu Preisen, Schaltplänen etc. bitten wir vorerst abzusehen. Nicht umsonst steht auch auf dem letzten Gerät "Versuchsgerät"!

 

© by Team Delta 03/2004

 

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