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Kleinstwerke

1935 und vereinzelt 1936 wurden in einer ersten Ausbaustufe Kleinstwerke in leichter Bauart errichtet. Sie dienten der Sperrung von Straßen und wichtigen Geländeabschnitten. Es sind rund 3800 davon gebaut worden. Trotz vieler Geländebegehungen im Bereich Schöberlinie bis Riesengebirge konnte bislang noch keiner dieser Kleinstbunker heute im Gelände gefunden werden. Ich hoffe aber, herbstliche Pilzwanderungen werden dieses Jahr Erfolg bringen :-))

Die Kleinstwerke wurden gebaut für frontale oder schräg nach vorn gerichtetet Feuerwirkung und haben 1, 2 oder 3 Scharten. Sie waren vorgesehen für 4 bis 6 Mann Besatzung. Die Bauausführung erfolgte in Stahlbeton mit folgenden Wandstärken:

Rings um den Kleinstbunker wurde eine Zerschellerschicht aus Bruchsteinen von rund einem Meter Stärke angebracht. Es fällt auf, daß die geringe Stärke der Sohle und die damit verbundene geringe Gründung keinen Schutz vor Unterschießen oder Kippen bot.

Beispielhafte Darstellung eines 2- Scharten- Kleinstwerkes

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