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Der Hochbunker

Westlich des Nachrichtenbunkers finden wir heute die stattliche Ruine des sogenannten Hochbunkers. Er wurde 1944 mittels modernster Baumethoden errichtet. In ihm befand sich der Fernschreibdienst des OKM . Außerdem sollte er im Falle eines Luftangriffes 700 Personen Schutz bieten können. Entgegen den Angaben von Dr. Pfeiffer betrug die Deckenstärke 3,00 Meter und die Wandstärke 2,50 Meter, in beiden Eingangsbereichen 80 cm. Die an den Stirnseiten gelegenen Eingangsbereiche waren als Schleusenbereiche ausgebildet. Die Deckenhöhe in den 3 Geschossen lag bei 2,20 Meter. Hartnäckig hält sich auch das Gerücht von mindestens einer unterirdischen Etage, die jedoch bisher auch mit physikalischen Messmethoden nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte. Ein Zugang wurde noch nicht gefunden, jedenfalls nicht durch uns. Einige ehemalige Schüler aus Lanke behaupten jedoch, in den 80- er Jahren unter dem Hochbunker gewesen zu sein. Dafür sprechen plötzlich aufgetauchte Marinemäntel im westlichen Teil des Bunkers und Aktivitäten des Staatssicherheitsdienstes an den betreffenden Schulen. Die Unterlagen sind jedoch bislang “verschwunden”. Auch Pläne dieses Bunkers konnten bislang noch nicht aufgefunden werden. Baupläne liegen nicht mehr im Original vor, sie wurden nach Aussage des Bauleiters zum Kriegsende vernichtet.

Der Bau wurde in größter Eile und unter widrigen Witterungsbedingungen sowie mit neusten Technologien zu Ende gebracht. Unter anderem wurden unter der Deckenschüttung vorgefertigte T- Träger verwendet.

Einige Impressionen vom Hochbunker:

Eine relativ unbeschädigte Wand an der Westseite

Beim Anblick dieses Bildes sind die Dimensionen der Sprengung deutlich zu erkennen

 

© by Team Delta 89 - 02

 

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