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Das Panzerwerk 716

Panzerwerk 716 liegt südlich der Ortsverbindungsstraße Hochwalde - Kalau und ca. 550 Meter südlich PzW 717. Es ist Bestandteil der Werkgruppe Scharnhorst und hat zusammen mit den anderen Werken der Gruppe vom Bahnhof Heinrich aus Anbindung an das Hohlgangsystem.

Die ehemalige militärische Aufgabe von Panzerwerk 716 wird nach einem kurzen Blick auf die Karte klar und entspricht der von PzW 717: Es sollte ein Vordringen über die Ortsverbindungsstraße und die südlich davon befindliche Ebene verhindert werden. Unterstützt wurde das durch einen Panzergraben mit Höckersperre, die sich vor der gesamten Hauptverteidigungslinie dieses Abschnittes nach Norden zieht.

Panzerwerk 716 weist eine Besonderheit auf: Es gibt und gab keinen übertägigen Zugang, sieht man von den Notausstiegen ab. Einen Eingangsbereich wie bei anderen Werken sucht man deshalb vergebens.

Die Beschädigungen durch Sprengung halten sich in Grenzen. Nur der nordöstliche Turm ist verschwunden, alle anderen Panzerbauteile sind erhalten geblieben.

Das Panzerwerk wird heute touristisch genutzt. Zur übertägigen Besichtigung folgt man einfach dem Weg, der am Panzerwerk 717 vorbei nach Süden führt.

Einige Bilder:

Blick feindseitig

Turm vor abgesicherter Sprengstelle

Belüftung

In der Sprengstelle selbst kann man die Turmbefestigung studieren.

Ergebnis russischer Beschußversuche nach Kriegsende.

Auch wenn es eigentlich um Panzerwerke geht, sollte man sich den Blick für die Natur um die Werke herum erhalten. Hier ein Rosenkäfer am Panzerwerk 716.

(c) by Dieter TD/ Annett 03/2003

 

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